Schulze, Johannes* Karl Hartwig

Schulze, Johannes* Karl Hartwig
Andere Namen
Geburtsname
Schultze, Johannes* Karl Hartwig
Wirken
Werdegang
- Studium an den Universitäten Göttingen, Halle an der Saale (bei Schleiermacher) und 1806 in Berlin
- anschließend in Dömitz, Vertreter der Stadt gegenüber den Franzosen
- Präzeptor des Grafen von Pückler auf der Universität Leipzig
- 1807 Promotion Leipzig, „De linguarum inter sese cognatione“
- 1808 in Dresden, Hauslehrer der Grafen von Stosch in Schlesien
- Professor am Gymnasium in Weimar, predigte in Weimar, Rudolstadt und Schwarzburg, Beziehung zu Charlotte von Schiller, Privatunterricht für Ernst von Schiller
- 1812 durch Carl Theodor von Dalberg Lehrer in Hanau
- Mitglied der Großherzoglich-Frankfurterischen Ober-Schul- und Studiencommission, Referent für ein neu einzurichtendes konfessionsloses Gymnasium
- 14.1.1813 Eröffnung des neuen Gymnasiums in Hanau, unterrichtete Griechisch und Latein
- Oberschulrat
- 1816 Schulrat in Koblenz (Reorganisation des Kirchen- und Schulwesens am Niederrhein und im Regierungsbezirk Koblenz)
- 1817 Ordination als evangelischer Pfarrer, bedeutender Redner
- Mitgründer der Loge „Friedrich zur Vaterlandsliebe“ in Koblenz
- 1818 Hilfsarbeiter im Preußischen Cultus- und Unterrichtsministeriums
- 1849 Direktor der Unterrichtsabteilung im preußischen Kultusministerium
- 1852 Wirklicher Geheimer Regierungsrat
- 1834 Schöpfer des Abiturreglements in Preußen
- Freimaurer
- Herausgeber der Schriften Winckelmanns
Lebensorte
Göttingen; Halle an der Saale; Berlin; Dömitz; Leipzig; Dresden
Familie
Vater
Schultze, Johann Georg, GND, 1760–1796, herzoglicher Elbzollverwalter in Dömitz
Mutter
Lantzius, Hedwig Maria Sophie, 1764–1838, Tochter des Karl Lantzius, Kaufmann, Bürgermeister in Brüel
Partner
Rössler, Caroline, (⚭ Hanau 1815) 1784–1846, sie verheiratet I. mit Johann Böhm, Kaufmann, hanauischer Departementsrat, aus Wiesbaden
Verwandte
Nachweise
Literatur
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 33, Leipzig 1891, S. 5-18 (Martin Hertz)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 23, Berlin 2007, S. 726 f. (Nikolaus Gatter)
- Hering/Knöppel (Hrsg.), Kurhessen und Waldeck im 19. Jahrhundert, Kassel 2006, S. 380
- Barbara Schneider-Taylor, Johannes Schulze und das preussische Gymnasium, Frankfurt am Main, 1998
Bildquelle
Hans Meyer, Johannes Schulze by Hans Meyer, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schulze, Johannes* Karl Hartwig“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/6219_schulze-johannes-karl-hartwig> (aufgerufen am 18.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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