Bernecke, Bernhard
Wirken
Werdegang
- 27.5.1386-7.1.1395 Marschall Landgraf Hermanns II. von Hessen
- 20.3.1405 in Diensten Landgraf Hermanns II.
- 11.4.1401-1418 landgräflicher Amtmann in Rotenburg
- 15.6.1414-1.5.1417 Heimlicher (Rat) Landgraf Ludwigs I. von Hessen
Funktion
- Hessen, Landgrafschaft, Marschall, 1386-1395
- Rotenburg an der Fulda, Amtmann, 1401-1418
- Hessen, Landgrafschaft, Rat, 1414-1417
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Bernecke1, Marschall Landgraf Hermanns II. 1386 Mai 272, 1395 Januar 73, vermittelt 1400 Januar 13 mit einer Gruppe Adliger den Frieden zwischen Landgraf Hermann und denen von Buchenau4. Amtmann zu Rotenburg 1401 April 115, 1414 März 196 und 14187. 1414 März 19 erklärt sich Landgraf Ludwig I. bereit, Bernecke nach Ablegung seiner Rechnung für die darin begründeten etwaigen Forderungen und für die ihm unter Landgraf Hermann verloren gegangenen Pferde zu entschädigen8. Heimlicher Landgraf Ludwigs I. 1417 Mai 189, 1419 Januar 810. Als solcher ist er an diesem Tage Bürge und Siegler für Landgraf Ludwig in dessen 10jährigem Bündnis mit Landgraf Friedrich von Thüringen, worin dieser Ludwig die Hälfte von Eschwege, Sontra und Wanfried zurückgibt, desgl. im 12jährigen Bündnis derselben von 1426 April 141011.
Bernecke1, Marschall Landgraf Hermanns II. 1386 Mai 272, 1395 Januar 73, vermittelt 1400 Januar 13 mit einer Gruppe Adliger den Frieden zwischen Landgraf Hermann und denen von Buchenau4. Amtmann zu Rotenburg 1401 April 115, 1414 März 196 und 14187. 1414 März 19 erklärt sich Landgraf Ludwig I. bereit, Bernecke nach Ablegung seiner Rechnung für die darin begründeten etwaigen Forderungen und für die ihm unter Landgraf Hermann verloren gegangenen Pferde zu entschädigen8. Heimlicher Landgraf Ludwigs I. 1417 Mai 189, 1419 Januar 810. Als solcher ist er an diesem Tage Bürge und Siegler für Landgraf Ludwig in dessen 10jährigem Bündnis mit Landgraf Friedrich von Thüringen, worin dieser Ludwig die Hälfte von Eschwege, Sontra und Wanfried zurückgibt, desgl. im 12jährigen Bündnis derselben von 1426 April 141011.
Nachweise
Fußnoten
- Nicht Bernhard von Bicken, wie Landau, Ritterburgen I S. 127 hat. ↑
- Küch, Landgraf Hermann II. (ZHG 29, 1894) S. 56 Nr. 52. Hier nur der Vorname. ↑
- Kopiar 4 Nr. 410. ↑
- Urkk., Gen.-Rep. Buchenau. – Im Herbst 1402 ist er als Helfer Landgraf Hermanns im Mainzer Krieg bezeugt (Falckenheiner, Gesch. Fritzlars S. 260). ↑
- Kopiar 2 Nr. 20. ↑
- Kopiar 4 Nr. 276. ↑
- Urkk., Kloster Heydau: 1418 s. d. ↑
- Kopiar 4 Nr. 276. ↑
- Kopiar 4 Nr. 80. ↑
- Urkk., Samtarchiv Schubl. 43 Nr. 132. ↑
- Eckhard, Eschweger Rechtsquellen Nr. 171. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 48, Nr. 164
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 19
- Küch, Beiträge zur Geschichte des Landgrafen Hermann II. von Hessen, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 29 (1894), S. 1-216
- Falckenheiner, Geschichte hessischer Städte und Stifter 1: Fritzlar, Kassel 1841
- Landau, Die hessischen Ritterburgen und ihre Besitzer, Bd. 1, Kassel 1832
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bernecke, Bernhard“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/6124_bernecke-bernhard> (aufgerufen am 13.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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