Merck, Emanuel* August

Merck, Emanuel* August
Andere Namen
Weitere Namen
Merck, Emanuel* Ernst August (Menes)
Wirken
Werdegang
- Besuch der Gymnasien in Darmstadt und Gotha
- 1873 Apothekerausbildung in Bad Nauheim, Genf, Würzburg und Darmstadt
- 1879-1881 Studium der Pharmazie an den Universitäten Straßburg und Würzburg
- Mitglied in der Studentenverbindung „Landsmannschaft Teutonia Würzburg“
- 1881 Staatsprüfung in Würzburg
- Studium der Chemie an der Universität Freiburg im Breisgau
- 1883 Promotion zum Doktor der Philosophie in Freiburg im Breisgau
- 1883 Übernahme der Merck'schen „Engel-Apotheke“ in Darmstadt
- Teilhaber der „Chemischen Fabrik E. Merck“ in Darmstadt, Leiter der Präparatenkontrolle
- 25.11.1900 Ernennung zum Medizinalrat
- 26.8.1908 Verleihung des Ehrenkreuzes des Verdienstordens Philipps des Großmütigen
- 1913-1918 im 35.-36. Landtag als ernanntes Mitglied auf Lebenszeit Abgeordneter der Ersten Kammer der Landstände des Großherzogtum Hessen in Darmstadt, 13.11.1913 Ernennung, 1.12.1913 Eid
- 1913 Seniorchef der Firma Merck
- 1913 Gründer der „Mercksche Familien-Zeitschrift“
- 25.11.1915 Ernennung zum Geheimen Medizinalrat
- 24.8.1918 Verleihung des Komturkreuzes II. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen
- 1918 Verleihung des Doktor der Medizin h.c. durch die Universität Gießen
- Verleihung des Doktor der Ingenieurwissenschaften e.h. durch die Technische Hochschule Darmstadt
- Mitbegründer und Vorsitzender des „Vereins deutscher Chemiker“
- Mitglied des Reichsgesundheitsamts
Funktion
- Hessen, Großherzogtum, 35. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1913-1914
- Hessen, Großherzogtum, 36. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1914-1918
Lebensorte
Darmstadt; Gotha; Bad Nauheim; Genf; Würzburg; Straßburg; Freiburg im Breisgau
Familie
Vater
Mutter
Schenck, Antoinette Wilhelmine Caroline (gen. Anna), * 11.2.1830, † 1.11.1908, Heirat Darmstadt 1852, Tochter des August Schenck, Geheimer Rat, Präsident der Ober-Forst- und Domänen-Direktion, und der Jeannette Pfaltz
Partner
Rieger, Elisabeth, (⚭ Darmstadt 20.8.1885) * Darmstadt 16.2.1864, † 5.9.1939, Tochter des D. Doktor der Philosophie Maximilian Rieger, 1828–1909, Präsident der Landessynode, und der Elisabeth Louise Schaedel, 1841–1909, aus Frankfurt am Main
Verwandte
- Merck, Maria Luise Elisabeth* <Schwester>, 1862-1946, verheiratet mit Ludwig Strecker, Musikverleger, Abgeordneter
- Merck, Elisabeth (Lisbet*), geb. Merck <Tochter>, 1886–1964, verheiratet I. mit Werner Pfarr, verheiratet II. mit Wilhelm Merck, Unternehmer
- Merck, Georg Maximilian <Sohn>, 1887–1945, Inhaber der „Engel-Apotheke“
- Merck, Fritz* Johann Heinrich Ludwig <Sohn>, * 1889, Doktor der Philosophie, Chemiker, Teilhaber 1922 und 1953-1958 stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der E. Merck AG
- Schaedel, Annewies, geb. Merck <Tochter>, 1892–1974, verheiratet I. 1917 mit Fritz Kolb, verheiratet II. 1925 mit Karl Schaedel, Oberst, Regierungsrat, Unternehmer
Nachweise
Quellen
- HStAD Bestand S 1
- HStAM Bestand 901 Nr. 408 (Darmstadt, Sterbenebenregister, 1923, Nr. 213)
Literatur
- Hessische Abgeordnete 1820–1933, 2008, Nr. 583
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, 1996, S. 259
- Götz/Rack (Bearb.), Hessische Abgeordnete 1820–1933. Ergänzungsband, Darmstadt 1995, S. 95
Bildquelle
Hessische Abgeordnete 1820–1933, Darmstadt 2008, Nr. 583, S. 629. – Original StadtA Darmstadt
Siehe auch
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Quellen und Materialien
Extern
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Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Merck, Emanuel* August, “, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/5957_merck-emanuel-august> (aufgerufen am 29.11.2025)
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