Hiltbrant, Nikolaus

 
geboren
[unbekannt] Kassel
gestorben
20.3./21.4.1571 Marburg
Beruf
Hochschullehrer, Jurist
Titel
Prof.
Konfession
evangelisch
GND-Explorer
1089505043

Andere Namen

Weitere Namen

Asclepius Barbatus
Barbatus, Asclepius

Wirken

Werdegang

  • Magister der sieben freien Künste in Heidelberg
  • Lehrer an der Schule in Homberg/Efze
  • 30.5.1527-1530 erster Rektor des Pädagogiums in Marburg
  • 1534 Professor für Moralphilosophie, Poesie und Beredsamkeit (philosophia moralis professor et poeta Christianus) an der Universität Marburg
  • 1535 Vizerektor
  • 26.5.1537-13.3.1541 als Prokurator des Hofgerichts in Marburg belegt
  • 1537 zum Reichskammergericht in Speyer entsandt
  • 30.12.1546 Promotion zum Doktor beider Rechte an der Universität Marburg
  • 17.8.1547 Abzug nach Würzburg
  • 28.3.1548 Entlassung aus hessischen Ämtern
  • 25.1.1550 und früher Kanzler des Stifts Hersfeld
  • Dr. legum und Professor an der Universität Marburg, Bürger zu Marburg
  • 4./9.10.1553 zum Fiskal in peinlichen Sachen im Oberfürstentum und dazugehörigen Grafschaften und zum Syndikus im bürgerlichen Rechtsstreit bestellt
  • 29.1.1554-1557 Fiscal und Rat

Funktion

  • Marburg, Prokurator des Hofgerichts, 1537
  • Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1537
  • Marburg, Universität, Vizerektor, 1535 (2. Halbjahr)
  • Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1541

Studium

Magister der sieben freien Künste in Heidelberg

Akademische Vita

  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Moralphilosophie / Professor / 1534-1548
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Beredsamkeit / Professor / 1535

Akademische Ämter

1537 und 1541 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg

Familie

Verwandte

Leben

Aus der Biografie

Biogramm bei Gundlach, Dienerbuch
Nicolaus Hiltbrant gen. Asclepius1 Barbatus aus Cassel2, wird in Heidelberg Magister der sieben freien Künste3, Lehrer an der Schule in Homberg i. H.; 30. Mai 1527–1530 erster Rektor des Pädagogiums in Marburg; philosophiae moralis professor et poeta Christianus 1534; poeta, rhetor et philosophus, id temporis philosophiam docens 1535; 30. Dezember 1546 Dr. b. R. Marburg; kommt als Prokurator des Hofgerichts zu Marburg vor mindestens von 1537 Mai 264 bis 1541 März 135. 1537 wurde er vom Landgrafen Philipp wegen der Rekusation des Reichskammergerichts nach Speyer geschickt6; zieht ab nach Würzburg vor 1547 August 177; erhielt seine Entlassung aus seinen hessischen Ämtern 28. März 1548, Stift Hersfeldischer Kanzler 1550 Januar 25 und früher8; Dr. legum, Professor an der Universität und Bürger zu Marburg, wird 1553 Oktober 4/9 bestellt zum Fiskal in peinlichen Sachen im Oberfürstentum und dazugehörigen Grafschaften und zum Syndicus im bürgerlichen Rechtsstreit9. 1554 Januar 29 heißt er Fiskal und Rat10, als Fiskal noch genannt 1557 Juni 111. 1568 in einem hohen unvermöglichen Alter, starb 1571 März 20 oder April 21 und wurde in Marburg auf dem Pfarrkirchhof an der Chorthür begraben12.

Nachweise

Fußnoten

  1. Gundlach, Catalogus professorum S. 311 und unten Jacob von Taubenheim.
  2. Saur S. 117.
  3. Polit. Archiv Nr. 469.
  4. Kaufunger UB Bd. II S. 457 Nr. 794.
  5. Hofgerichtsakten W 66.
  6. Polit. Archiv Nr. 469.
  7. Polit. Archiv Nr. 976.
  8. Polit. Archiv, Hersfeld.
  9. Revers in Urkunden, Bestallungen.
  10. Wird an Würzburg gesandt: Polit. Archiv, Würzburg.
  11. Polit. Archiv, Fulda. - Sein Schwiegersohn war der Botenmeister Nigidius.
  12. Saur S. 117.

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Hiltbrant, Nikolaus“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/5938_hiltbrant-nikolaus> (aufgerufen am 22.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/5938