Rohde, Johann Carl*

 
geboren
10.10.1812 Homberg (Efze)
gestorben
22.2.1888 Homberg (Efze)
Beruf
Jurist, Minister, Testamentsvollstrecker
Konfession
evangelisch-reformiert
GND-Explorer
1115660306

Andere Namen

Weitere Namen

Rohde, Johann Karl*

Wirken

Werdegang

  • Schulbesuch in Homberg (Efze)
  • 1827-1830 Besuch des Friderizianums in Kassel
  • ab 28.10.1830 Jurastudium an der Universität Göttingen, Wintersemester 1831/32 an der Universität Marburg, ab 30.4.1832 an der Universität Heidelberg und im Sommersemester 1833 erneut in Marburg
  • 8.3.1834 juristisches Fakultätsexamen in Marburg
  • 8.1.1835-1839 Referendar am Obergericht Kassel
  • 12.12.1837-31.12.1838 vorübergehende Zulassung zu den Arbeiten des Justizamts Homberg
  • 29.5.1839 Assessor beim Justizamt Felsberg
  • 7.1.1841-1844 Obergerichtsassessor im Zivilsenat in Marburg
  • 3.5.1843 Beauftragung bis auf weiteres mit der Teilnahme an den Geschäften des Obergerichts Kassel
  • 13.6.1844-1849 Obergerichtsassessor beim Obergericht in Kassel, ab 19.4.1848 als Obergerichtsrat
  • dazwischen 17.9.-31.10.1845 und ab 26.11.1846 jeweils für mehrere Monate außerordentlicher Referent im kurhessischen Justizministerium
  • 1845-1847 Mitglied der Kommission der Hauptdepositenkasse für die Provinz Niederhessen
  • 4.1.1849-1856 Vortragender Rat im Justizministerium, ab 12.11.1852 als Geheimer Justizrat
  • 16.2.1849-Januar 1856 einstweilige Versehung der Geschäfte eines Ministerialreferenten für die obere Leitung der Staatsprozesse
  • 10.8.1849 gab er den Auftrag des Kurfürsten vom selben Tag zurück, einstweilen das Justizministerium zu versehen; die Referenten der übrigen Ministerien lehnten ihre jeweiligen Aufträge ebenso ab; diese Gemeinschaftsaktion der „zweiten Männer“ nötigte den Kurfürsten schon nach wenigen Tagen, das eben erst entlassene Märzministerium fast vollständig wieder einzusetzen
  • 1851-1855 Mitglied der Verwaltung der Landeskreditkasse Kassel, Abteilung Depositen
  • 1852-1862 Mitglied und Vertreter des Vorsitzenden des Oisziplinargerichtshofes zweiter Instanz
  • 17.10.1855 Beauftragung mit dem kurhessischen Justizministeriums während der Vakanz der Stelle
  • 9.1.1856 Vorstand des kurhessischen Justizministeriums (Staatsrat)
  • 20.9.1856 gleichzeitig Beauftragung mit dem Finanzministeriums während der Vakanz der Stelle
  • 6.11.1856-1862 Substitut des Vorsitzenden des Disziplinargerichtshofs zweiter Instanz
  • 10.5.1859 Vorstand des kurhessischen Finanzministeriums
  • 1856-1857 Ratgeber des Kurfürsten in Familien- und Vermögensangelegenheiten, zusammen mit v. Meyer Mitexekutor des Testaments des Kurfürsten Friedrich Wilhelm I.
  • 25.7.1860-21.6.1862 kurhessischer Finanzminister
  • 25.6.1862-1864 Direktor des Obersteuerkollegiums
  • 13.9.1864-24.7.1865 kurhessischer Minister des Inneren
  • 31.7.1865 Versetzung in den Wartestand
  • 13.11.1865 kurhessischer Finanzminister
  • 20.6.1866 durch die preußische Militärverwaltung amtsenthoben, verbrachte seinen Lebensabend ab Frühjahr 1868 in Homberg

Funktion

  • Kurhessen, Justizministerium, Minister, 1856-1859

Lebensorte

Homberg (Efze); Kassel; Göttingen; Marburg; Heidelberg; Felsberg

Familie

Vater

Rohde, Carl Wilhelm, 1785–1857, Kaufmann, Bürgermeister, Abgeordneter

Mutter

Quans, Henriette Christine, 1790–1805, Heirat Niederurff 11.10.1811, Tochter des Ernst Karl Quans, Lizent- und Amtsaktuar in Borken, dann in Wolfhagen

Partner

Suntheim, Marie Wilhelmine* Katharina, (⚭ Falkenberg 16.2.1840) * Falkenberg 26.5.1816, † Homberg (Efze) 5.7.1883, Tochter des Friedrich Wilhelm Suntheim, Konduktor und Rentmeister in Falkenberg, und der Dorothea Henriette Thon

Verwandte

Rohde, Carl Wilhelm Heinrich <Sohn>, 1843-1849

Nachweise

Quellen

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Rohde, Johann Carl*“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/5535_rohde-johann-carl> (aufgerufen am 17.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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