Heß, Johann Jakob
Wirken
Werdegang
- Pädagogium Darmstadt (bei Helfrich Bernhard Wenck)
- 1771 Studium der Theologie in Gießen
- 26.4.1773 in Darmstadt zu Gast bei Johann Heinrich Merck, bei dem auch Goethe weilte, beider verfassen einen Stammbucheintrag für Heß
- 1784 Pfarrer in Zwingenberg
- 1802 Pfarrer in Brackenheim
Lebensorte
Darmstadt; Gießen; Zwingenberg (Bergstraße)
Familie
Vater
Heß, NN, Einwohner in Eberstadt
Leben
Aus der Biografie
Johann Heinrich Merck trug am 26. April 1773 einen Spruch aus Goethes „Götz“ in das Stammbuch des Johann Jakob Heß ein.1 Goethe schrieb daraufhin auch einen Spruch hinein, der die Urszene der Schülerszene im Faust abgibt:
„Da erschien ihm auff ein zeyt
Der Teuffel in Menschlicher gestalt
Jüdisch gekleyd, herrlich und alt,
Als wer er Mose der Prophet
Den Gott zu ihm geschickt hett.
Hans Sachs
zum Andencken
Goethe“
Nachweise
Fußnoten
- Fritz Ebner, „Schülerszene“ – mit Goethe als Mephisto, in: Johann Heinrich Merck (1741–1791). Ein Leben für Freiheit und Toleranz, Darmstadt 1991, S. 121. ↑
Literatur
- Diehl, Hassia Sacra 1, 1921, S. 78
- Fritz Ebner, „Schülerszene“ – mit Goethe als Mephisto, in: Johann Heinrich Merck (1741–1791). Ein Leben für Freiheit und Toleranz, Darmstadt 1991, S. 121.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Heß, Johann Jakob“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/5500_hess-johann-jakob> (aufgerufen am 19.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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