Herdenius Helfrich

 
geboren
1538 Treysa
gestorben
19.6.1588 Wiesbaden
Beruf
Theologe, Pfarrer, Superintendent
GND-Explorer
11970627X

Andere Namen

Weitere Namen

Herden gen. von Löwenstein, Helfrich

Wirken

Werdegang

  • 1548 Studienbeginn am Paedagogium in Marburg, immatrikuliert als Helfricus de Levensteyn
  • Magister 1557, Praeceptor 1558
  • Bei seiner Bestellung zum Praeceptor durch Ratsbeschluß vom 11.8.1558 wird er noch Helfrich, der Löwensteinschen Sohn genannt. Er selbst hat bei seiner Eintragung in die Padagogsmatrikel daneben gesetzt Herdenius dictus sum, womit er vom Namen seiner Mutter bewusst Abstand nimmt.
  • 1559 Pfarrer in Solz
  • 17.2.1569 Kaplan am Hof Landgraf Ludwigs d.Ä. (1567-1604), in Marburg
  • 1570 Diakon
  • Wegen einer 1572 Sonntags nach dem Tage des Hl. Lucas in der Schlosskirche gehaltenen Predigt, worin die lutherische Lehre vom Hl. Abendmahl bestimmt vorgetragen und die Härte der Strafen, womit das gedrückte Volk von den Beamten belegt ward, gerügt wurde, von dem Statthalter verklagt, dem dies als „Pfaffengezänk“ erschien.
  • 1575 Archidiaconus
  • 1576 für seine Treue während der Pest erhält er vom Rat 20 Gulden verehrt.
  • 1580 oberster Pfarrer an St. Elisabeth in Marburg
  • 1582 Superintendent in Marburg. Er besucht im letzten Lebensjahr die Brunnen in Wiesbaden; erhält vom Landgrafen persönliche Zulagen

Familie

Vater

Herden, Theodor, * um 1514, † vor 1544, Advocat in Treysa

Mutter

Löwenstein gen. Schweinsberg, Clara von, 1516–1566, Schulmeisterin in Marburg

Partner

Breul, Ursula, Heirat Marburg 1565. * Langula 1546, † Marburg nach 1601, sie borgte der Landgräfin Hedwig als Witwe am 10.8.1588 1.000 Gulden. Tochter des Tilemann Breul, 1520-1585, Pfarrer in Langula, Allendorf, Spangenberg, Metropolitan in Spangenberg, und der Anna Reimann

Verwandte

Herdenius Georg <Sohn>, 1575-1650, Superintendent, Professor

Nachweise

Quellen

  • HStA Marburg, K. Stahr, Marburger Sippenbuch, Bd. 12, Bl. 32-33 Nr. 17067

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Herdenius Helfrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/4927_herdenius-helfrich> (aufgerufen am 19.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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