Wilckens, Hans-Adolf
geboren
14.11.1902 Neu-Tesdorf (Holstein) gestorben
8.1.1988 Wiesbaden Beruf
Oberlandforstmeister Konfession
evangelisch GND-Explorer
1368750893Wirken
Werdegang
- Gymnasium in Lübeck
- Studium der Forstwissenschaften in Hann. Münden und Gießen mit Diplomabschluss
- 1930 Großes Forstliches Staatsexamen in Darmstadt
- Geschäftsführer beim Reichsverband deutscher Waldbesitzerverbände in Berlin
- kurzes Zusatzstudium am Holztechnikum in Einbeck
- Holzwirtschaftsreferent beim Reichsnährstand
- ab 1936 bei der Heeresforstverwaltung für Fragen der Waldbewertung und des Holzmarktes zuständig
- 1941 Landforstmeister der Heeresforstverwaltung
- 1947-1967 stellvertretender Abteilungsleiter Forsten und Referent für Forstpersonal, Forsthaushalt, Betriebswirtschaft und Versuchswesen im Wiesbadener Ministerium
- 1947 Erkrankung an spinaler Kinderlähmung mit den Folgen schwerer Behinderung
- Einführung einer neuen betriebswirtschaftlich fundierten Haushaltssystematik
- Lochkartensystem zur zentralen Erfassung der Einnahmen und Ausgaben von Holz und Geld im hessischen Staatswald
- Neuordnung der Aus- und Weiterbildung in allen Forstlaufbahnen
- Fachliche Publikationen sowie zahlreiche Veröffentlichungen zu aktuellen Tagesfragen
- 1967 Ruhestand
- 1968 Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
Lebensorte
Lübeck; Hann. Münden; Gießen; Darmstadt; Berlin; Einbeck; Wiesbaden
Nachweise
Quellen
- HHStAW Bestand 509 Nr. 6176
- HHStAW Bestand 527 Nr. II 14066
- Bundesanzeiger Nr. 54/1968 vom 16. März 1968
Literatur
- Biographien bedeutender hessischer Forstleute, Frankfurt am Main 1990, S. 743-748 (Heinrich Zimmermann).
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wilckens, Hans-Adolf“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/4162_wilckens-hans-adolf> (aufgerufen am 22.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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