Wagner, Kurt* Fritz Konrad

Wagner, Kurt* Fritz Konrad
Wirken
Werdegang
- Besuch der Mittelschule und des Gymnasiums Schweidnitz
- 1910-1914 Studium in Breslau (heute Wrocław/Polen)
- 1914-1915 Kriegsdienst
- 1915-1918 Städtisches Gymnasium und Realschule Liegnitz (heute Legnica/Polen)
- Januar 1919 Beendigung des Schuldienstes und Übersiedlung nach Marburg als Assistent der Zentralstelle für den Sprachatlas des Deutschen Reiches und Deutsche Mundartforschung
- 1920 Privatdozent in Marburg
- 1922 Lehrauftrag für Phonetik und Volkskunde
- Mai 1924 Geschäftsführer des Phonetischen Kabinetts
- 12.2.1926 Ernennung zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor
- Wintersemester 1926/27 Beurlaubung
- Wintersemester 1927/28 Vertretung des Lehrstuhls für Deutsche Philologie an der Universität Münster
- 1928 für sechs Monate Beurlaubung an den Volkskundeatlas Berlin
- 1933 Mitglied des Kampfbundes für Deutsche Kultur, des NS-Lehrerbundes sowie der SA
- 11.1933 Unterzeichner des „Bekenntnisses der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Staat“
- 1.5.1934 Lehrauftrag für Deutsche Philologie an der Universität Halle, damit Ausscheiden aus dem Lehrkörper der Universität Marburg
- 1935 Professor an der Hochschule für Lehrerbildung in Weilburg
- 1936 außerordentlicher Professor an der Universität Gießen
- 1937 Beitritt zur NSDAP
- 1939 außerplanmäßiger Professor an der Universität Gießen
- ab 1946 an der Universität Mainz
- 1950-1958 ordentlicher Professor für Germanistik und Volkskunde in Mainz
- 1958 emeritiert
Studium
1910-1914 Studium der Germanistik und Klassischen Philologie an der Universität Breslau, Staatsexamen: 12.8.1914
Akademische Qualifikation
- 19.12.1916 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Breslau
- 7.8.1920 Habilitation für Volkskunde und Germanistik an der Universität Marburg
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Germanistik und Volkskunde / Privatdozent / 1920-1926
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Germanistik und Volkskunde / außerordentlicher Professor / 1926-1934
- Weilburg, Hochschule für Weiterbildung / / / Professor / 1935
- Gießen, Universität / / / außerordentlicher Professor / 1936
- Gießen, Universität / / / außerplanmäßiger Professor / 1939
- Mainz, Universität / / / außerordentlicher Professor / 1946
- Mainz, Universität / / / ordentlicher Professor / 1949
- Mainz, Universität / / Germanistik und Volkskunde / ordentlicher Professor / 1950-1958
Mitgliedschaften
1949 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Literatur Mainz
Werke
Lebensorte
Schweidnitz; Breslau; Liegnitz; Marburg; Gießen; Mainz; Münster (Westfalen); Berlin
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Wagner, August, Oberpostsekretär
Mutter
Wabnitz, Marie
Partner
Schramke, Margarethe, (⚭ Breslau) * 1895
Nachweise
Literatur
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 841, Nr. 4587
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 629 f.
- Karl Bischoff (Hrsg.), Volk, Sprache, Dichtung. Festgabe für Kurt Wagner zum 70. Geburtstag, Gießen 1960
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wagner, Kurt* Fritz Konrad“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/3913_wagner-kurt-fritz-konrad> (aufgerufen am 22.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/3913