Gensfleisch zur Laden gen. Gutenberg, Johannes

Gensfleisch zur Laden gen. Gutenberg, Johannes
Andere Namen
Weitere Namen
Gensfleisch von Sorgenloch, Henner
Gutenberg, Johannes
Wirken
Werdegang
- wanderte im September 1428 aus Mainz aus
- 1434-1444 in Straßburg
- kehrte 1445 nach Mainz zurück, wo ihm 1545 der erste topographische Druck gelang
- 17.1.1465 von Kurfürst Adolf von Mainz zum Hofmann ernannt
Lebensorte
Mainz; Straßburg; Frankfurt am Main
Familie
Vater
Gensfleisch zur Laden, Friele, † Mainz 1419, zwischen dem 1.7. und dem 27.12.1372 Bürger in Mainz, 1410 einer der vier Rechenmeister der Stadt, wohnte im Gutenberg-Hof, Mitglied der Münzer-Hausgenossenschaft, Sohn des Friele Gensfleisch zum Eselsweck, Bürger in Mainz, und der Grede Gelthus zur jungen Aben
Mutter
Wirich, Else, † Mainz vor dem 2. August 1435, Tochter des Werner Wirich zum steinernen Krame, Bürger und Handelsmann in Mainz, und der Ennechen zum Fürstenberg (diese verheiratet I. mit dem Junker Jeckel Rode zum Fürstenberg, 1358)
Verwandte
- Gensfleisch zur Laden gen. Gutenberg, Friele <Bruder>, † 1447, zog mit seiner Frau 1433 nach Eltville
- Vitztum, Else, geb. Gensfleisch <Schwester>, verheiratet mit Claus Vitztum, Mainzer Patrizier
- Humbracht, Else, geb. Vitztum <Nichte>, † 1475, verheiratet mit Henne Humbracht, † 8.6.1477, Mainzer Patrizier, zog 1430 nach Frankfurt am Main
- Gelthuss, Adam <Verwandter>, † nach 1499, Geistlicher, Humanist
Nachweise
Literatur
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 10, Leipzig 1879, S. 218-220 und 12, S. 795 (Antonius van der Linde)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 7, Berlin 1966, S. 339-342 (Aloys Ruppel)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 259, Nr. 1457
- Deutsches Geschlechterbuch Bd. 119, S. 127-129
- Festschrift zum funfhundertjährigen Geburtstage von Johann Gutenberg / Im Auftrag der Stadt Mainz hrsg. von Otto Hartwig ; Mainz am 24.6.1900. Mainz, (1900). Darin: Gustav Freiherr Schenk zu Schweinsberg, Genealogie des Mainzer Geschlechtes Gänsfleisch;
- Aloys Ruppel, Johannes Gutenberg. Sein Leben und sein Werk. 2. Aufl. Berlin, 1947;
- Heinz F. Friederichs, Gutenbergs Herkunft, in: Der gegenwärtige Stand der Gutenberg-Forschung, hrsg. von Hans Widmann, 1973, S. 68-78;
- Adam Michael Reitzel, Die Renaissance Gutenbergs. Ein Beitrag zu seinem 500jährigen Todestag am 3. Februar 1968. Mainz-Gonsenheim, 1968
Bildquelle
Wikipedia (Datei:Johannes Gutenberg)
Siehe auch
Extern
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Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Gensfleisch zur Laden gen. Gutenberg, Johannes“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/3582_gensfleisch-zur-laden-gen-gutenberg-johannes> (aufgerufen am 22.04.2026)
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