Bünting, Johann
gestorben
um 1573 Beruf
Oberförster, Schultheiß, LandknechtWirken
Werdegang
- 1537 Beginn der forstlichen Laufbahn in Gieselwerder
- 1538 Oberförster an der Lahn
- ab 1541 Oberförster mit großem Dienstbezirk am Vogelsberg mit Sitz in Romrod
- Schultheiß und Landknecht in Romrod
- Wahrnehmung der landesherrlichen Hoheitsrechte am Wald, daher Konflikte mit Städten, Klöstern und adligen Waldbesitzern
- Verdienste um die Entwicklung einer forstlichen Betriebstechnik in Oberhessen
- 1553 Mitglied der Kommission zum Entwurf einer neuen Forstordnung des Landgrafen Philipp
- Forstordnung führt zum Rückgang des Raubbaus am Wald durch unangemessene Beholzung
- noch unter dem Landgrafen Ludwig IV von Marburg im Amt
- 1572 Anfertigung einer Grenzbeschreibung des Oberforstes am Vogelsberg, heute im Staatsarchiv Marburg
- 1573 letztmalige Erwähnung
- Nachfolger Philipp Orth als Oberförster in Romrod
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Gundlach, Dienerbuch
Johann Bünting wurde 1537 Juni 25 bestellt zum Diener mit zwei gerüsteten Pferden in Gieselwerder und zum Verseher des Forstes jenseits der Weser1; seit 1538 Juli 10 war er Oberförster an der Lahn2; 1541 März 25 wurde er bestellt zum Oberförster am Vogelsberg um Schwarzenborn, Neukirchen, Ziegenhain, Alsfeld, Grünberg, Schotten, Nidda und Gießen und zum Schultheißen und Landsknecht in Romrod3. Er heißt Oberförster in Romrod 1567 April 144. 1573 Januar 1 bestellte Landgraf Ludwig den Johann Bünting zum Oberförster am Vogelsberg, Schultheißen zu Romrod und Landknecht daselbst5.
Johann Bünting wurde 1537 Juni 25 bestellt zum Diener mit zwei gerüsteten Pferden in Gieselwerder und zum Verseher des Forstes jenseits der Weser1; seit 1538 Juli 10 war er Oberförster an der Lahn2; 1541 März 25 wurde er bestellt zum Oberförster am Vogelsberg um Schwarzenborn, Neukirchen, Ziegenhain, Alsfeld, Grünberg, Schotten, Nidda und Gießen und zum Schultheißen und Landsknecht in Romrod3. Er heißt Oberförster in Romrod 1567 April 144. 1573 Januar 1 bestellte Landgraf Ludwig den Johann Bünting zum Oberförster am Vogelsberg, Schultheißen zu Romrod und Landknecht daselbst5.
Nachweise
Fußnoten
- Landgraf Philipps Dienerbuch Bd. II Bl. 95. ↑
- Revers in Urkunden, Bestallungen; Dienerbuch Bd. II Bl. 181 f. ↑
- Revers in Urkunden, Bestallungen. ↑
- Beleg zur Rechnung des Schultheißen in Schotten. In dem Testament Landgraf Philipps vom 6. April 1562 steht: Die beide oberfurster zu Cassell und Treisa und sonderlich der zu Romrat sein wol zu gebrauchen, da ir einer abginge, kann Stalhans zu der ampt einem gebraucht werden, desglichen unser itziger schultheis zu Homberg Hector [Heidwolf]. ↑
- Staatsarchiv Wiesbaden XII Niedergrafschaft Katzenelnbogen Generalia III c Nr. 1 Bl. 38-39, 42-43. ↑
Quellen
Literatur
- Biographien bedeutender hessischer Forstleute, 1990, S. 101-103 (Rudolf Immel)
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 39
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bünting, Johann“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/3385_buenting-johann> (aufgerufen am 17.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/3385