Fresenius, Wilhelm* Friedrich Nils Remigius
Wirken
Werdegang
- Chemiestudium, 1939 Promotion an der Universität Frankfurt am Main
- Honorarprofessor der Universität Mainz, Dozent der Fachhochschule Idstein
- übernahm 1949 nach dem Tod seines Onkels die Leitung des Chemischen Laboratoriums Fresenius, verlegte das Werk 1972 von Frankfurt am Main nach Taunusstein
- Vorstandsvorsitzender der „Instituts Fresenius Chemische und Biologische Laboratorien AG“
- 1947 nassauischer Delegierter zum Friedberger Kirchentag und dann Mitglied von sechs weiteren Synoden, 1953-1982 Wiesbadener Stadtverordneter und Vorsitzender der CDU-Fraktion, bis 1985 ehrenamtlicher Stadtrat
- berief 1960 die erste Hauptversammlung des aus Evangelischen Hilfswerk und Innerer Mission vereinigten Diakonischen Werk zusammen und war 25 Jahre dessen Vorstand
- Richter am Finanzgericht Kassel
- Herausgeber und Redakteur des „Journal of Analytic Chemistry“ / „Fresenius' Zeitschrift für analytische Chemie“
- Gründer der Europa Fachhochschule Fresenius
- Mitbegründer der Theatergemeinde des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
- Ehrenbürger der Stadt Wiesbaden
- Freiherr-vom-Stein-Plakette
- Kronenkreuz des Diakonischen Werkes in Gold
- Großes Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland
Funktion
- Wiesbaden, Stadtverordnetenversammlung, Mitglied (CDU), 1953-1982
Lebensorte
Frankfurt am Main
Familie
Vater
Mutter
Rosencrantz, Beate* Sophie Luise von, * Trolle-Ljungby, Schonen, 11.3.1884, Heirat Stockholm 29.8.1912, Tochter des Frederik* Ludwig Carl Henrik von Rosencrantz, * 1853, Arrendator, Landwirt, und der Helga Petersén, aus Slagelse, Dänemark, Tochter des Vilhelm Petersén, Großhändler, und der Emilia Hoffman
Partner
Bernus, Irmela von, Tochter des Franz von Bernus, Pfarrer in Oberdreis im Westerwald, dann Wiesbaden, und der Henriette Marie Madeleine Correvon
Verwandte
Fresenius, Ludwig <Sohn>, * 1943, bis 2000 Vorstandsvorsitzender der Insitut Fresenius Gruppe AG, Taunusstein, 2000 Verkauf an die LinoDiagnostic AG, Nürnberg und Umbenennung in Institut Fresenius AG. 2000 AR-Mitglied der Institut Fresenius AG
Nachweise
Literatur
- Wiesbaden. Das Stadtlexikon, hrsg. vom Magistrat der Stadt Wiesbaden, Darmstadt 2017, S. 271 f. (Wolf-Rüdiger Wandke)
- Gerhard Rumpf, Die Nachkommen des Dr. Friedrich Carl Rumpf in Gießen (1772-1824) und des Dr. Regmigius Fresenius in Wiesbaden (1818-1897) und ihre verwandtschaftlichen Beziehungen. Zur Feier der Hochzeit von Herrn Remigius Fresenius und Fräulein Julia Rumpf am 22. Dezember 1958, Bremen: Ditzen & Co., 1958.
Weblinks
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Fresenius, Wilhelm* Friedrich Nils Remigius“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/3144_fresenius-wilhelm-friedrich-nils-remigius> (aufgerufen am 17.04.2026)
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