Ribbentrop, Annelies von
Andere Namen
Geburtsname
Henkell, Anna Elisabeth Franziska
Wirken
Werdegang
- Abitur
- Studium der Kunstgeschichte
- 1925 adoptierte eine adlige Tante ihren Mann, der während des Nationalsozialismus Karriere machte
- 1932 Eintritt in die NSDAP
- 1936 wurde ihr Ehemann Botschafter in London, 1938 Reichsaußenminister, 1939 maßgeblich am Hitler-Stalin-Pakt beteiligt, 1945 bei den Nürnberger Prozessen zum Tode verurteilt
- Ribbentrop hielt das Urteil für das Ergebnis einer Siegerjustiz und bemühte sich bis zu ihrem Tod darum, ihren Mann zu rehabilitieren
- in ihren Veröffentlichungen bestritt sie die Schuld der Nationalsozialisten am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges
Werke
- (Hrsg.) Joachim von Ribbentrop, Zwischen London und Moskau. Erinnerungen und letzte Aufzeichnungen (1953)
- "Verschwörung gegen den Frieden". Studien zur Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges (1962)
- Deutsch-englische Geheimverbindungen. Britische Dokumente der Jahre 1938 und 1939 im Lichte der Kriegsschuldfrage (1967)
- Die Kriegsschuld des Widerstandes. Aus britischen Geheimdokumenten 1938/39 (1974)
Familie
Vater
Mutter
Michel, Katharina, 1871-1942, Heirat Mainz 1892
Partner
Ribbentrop, Joachim von, GND (⚭ Wiesbaden 5.7.1920) * Wesel 30.4.1893, † Nürnberg 16.10.1946, Kaufmann, ab 1938 Reichsminister des Auswärtigen
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 925 Nr. 2530 (Wiesbaden, Heiratsnebenregister, 1920, Nr. 719)
Literatur
- Wiesbaden. Das Stadtlexikon, hrsg. vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Darmstadt 2017, S. 749 (Günter Fuhr)
Weblinks
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ribbentrop, Annelies von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/26044_ribbentrop-annelies-von> (aufgerufen am 15.05.2026)
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