Schenk, Reinhard
geboren
7.5.1500 gestorben
11.1.1574 Beruf
Amtmann, Befehlshaber, Leutnant, Vorsteher, VerwalterWirken
Lebensorte
Neustadt; Gießen; Ziegenhain
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Gundlach, Dienerbuch
Reinhard Schenk, geboren 1500 Mai 71, Sohn des Henn Schenk, Landknechts in Borken und Bruder des hessischen Kanzleischreibers (später Mecklenburgischen Sekretärs) Sebastian Schenk und des Jürgen Schenk zu Rostock. Er war Amtmann in Neustadt 1539 März 72, einer der Befehlshaber in Gießen 1547 Januar/Februar3, Leutnant des Obristen Jorg v. d. Malsburg in Gießen 1547 (März)4, Aufheber der Landsteuer 1547 Juni 95, Juli 86, einer der vier Obereinnehmer an der Lahn 1547 August 117; Oberamtmann der Niedergrafschaft Katzenelnbogen 1547 Oktober 288 bis 1559 Januar 149. 1559 Februar 11 wurde er zum Hauptmann ins Haus und Amt Ziegenhain bestellt10. 1561 April 9 heißt er Vorsteher11, 1563 Juli 9 Oberbefehlshaber des Hospitals Haina12, 1564 oberster Verwalter der vier Hohen Hospitalien im Fürstentum Hessen Haina, Merxhausen, Hofheim und Gronau13. Am 3. Mai 1567 erhielt er eine neue Bestallung als Oberster Vorsteher der vier Hohen Hospitalien und Hauptmann in Ziegenhain14. Dieses blieb er bis zu seinem Tode am 11. Januar 157415. „Rat“ wird er vom Landgrafen öfter genannt, z. B. 1559 Mai 2116, 1564 Januar 2517. Er liegt in der Klosterkirche zu Haina begraben18.
Reinhard Schenk, geboren 1500 Mai 71, Sohn des Henn Schenk, Landknechts in Borken und Bruder des hessischen Kanzleischreibers (später Mecklenburgischen Sekretärs) Sebastian Schenk und des Jürgen Schenk zu Rostock. Er war Amtmann in Neustadt 1539 März 72, einer der Befehlshaber in Gießen 1547 Januar/Februar3, Leutnant des Obristen Jorg v. d. Malsburg in Gießen 1547 (März)4, Aufheber der Landsteuer 1547 Juni 95, Juli 86, einer der vier Obereinnehmer an der Lahn 1547 August 117; Oberamtmann der Niedergrafschaft Katzenelnbogen 1547 Oktober 288 bis 1559 Januar 149. 1559 Februar 11 wurde er zum Hauptmann ins Haus und Amt Ziegenhain bestellt10. 1561 April 9 heißt er Vorsteher11, 1563 Juli 9 Oberbefehlshaber des Hospitals Haina12, 1564 oberster Verwalter der vier Hohen Hospitalien im Fürstentum Hessen Haina, Merxhausen, Hofheim und Gronau13. Am 3. Mai 1567 erhielt er eine neue Bestallung als Oberster Vorsteher der vier Hohen Hospitalien und Hauptmann in Ziegenhain14. Dieses blieb er bis zu seinem Tode am 11. Januar 157415. „Rat“ wird er vom Landgrafen öfter genannt, z. B. 1559 Mai 2116, 1564 Januar 2517. Er liegt in der Klosterkirche zu Haina begraben18.
Nachweise
Fußnoten
- Schenk-Knetsch XIII 6. ↑
- Deponierte Urkunde des Klosters Haina. ↑
- Polit. Archiv Nr. 936. ↑
- Ebda. Nr. 933. ↑
- Landesordnungen 2, 266. ↑
- Dipl.-Histor. Unterricht, Beilage 131. ↑
- Rechnung Hermann Ungefugs. ↑
- Tag der Bestallung: Akten betr. Behörden und Beamte, M. St. S. 8395/96. In seinem Testament von 1562 empfahl Landgraf Philipp seinen Söhnen, den Reinhard Schenk ehrlich und wohl zu unterhalten und ihn Hauptmann in Ziegenhain sein zu lassen, so lange er das Amt verwalten könne. ↑
- Unterschrift d. d. Rheinfels (Polit. Archiv I). ↑
- Auszüge von Dienerbestallungen O. W. S. 1551 Nr. 134. ↑
- Urkunde des Depositums Haina. ↑
- Urkunden, Kloster Haina. ↑
- Schmalkalder Stadtrechnung. ↑
- Siehe Anm. 8. ↑
- v. Apell ZHG 35, 221 f. Seine Grabschrift bei Kuchenbecker, Anal. 4, 320. ↑
- Wiederhold in Hess. Denkwürdigkeiten 2, 207. ↑
- Mannbuch Landgraf Philipps Bd. Ill. ↑
- Siehe Anm. 15. ↑
Quellen
Literatur
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S.229f.
- Kuchenbecker, Analecta Hassiaca, Bd. 4, Marburg 1730
- Sammlung kurhessischer Landes-Ordnungen, Bd. 2, 1767, S. 266
- Schenk zu Schweinsberg/Knetsch, Stammtafeln der Freiherren Schenck zu Schweinsberg, Groß-Steinheim am Main 1925
- v. Apell, Die ehemalige Festung Ziegenhain, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 35 (1901), S. 193-320
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schenk, Reinhard“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/25762_schenk-reinhard> (aufgerufen am 10.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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