Sack, Erna* Dorothea Luise
geboren
6.2.1898 Spandau (heute Berlin) gestorben
2.3.1972 Wiesbaden Beruf
Sängerin, Opernsängerin, Konzertsängerin, Koloratursopran GND-Explorer
131731173Andere Namen
Geburtsname
Weber, Erna
Wirken
Werdegang
- Gesangsstudium in Prag und Berlin
- 1928 Elevin an der Staatsoper Berlin
- ab 1930 am Stadttheater Bielefeld
- 1932-1934 am Staatstheater Wiesbaden
- 1934 am Opernhaus Breslau, 1935 an der Staatsoper Dresden
- 1936 Ernennung zur (sächsischen) Kammersängerin
- glanzvolle Aufführungen in europäischen und außereuropäischen Ländern
- sang bei den Salzburger Festspielen, spielte auch in Filmen mit
- ab 1953 alljährlich wieder in Deutschland, ab 1956 in Murnau/Oberbayern, ab 1966 in Wiesbaden ansässig
- erster deutscher Koloratursopran, „deutsche Nachtigall“ (zit. nach Renkhoff, S. 672)
- während des Zweiten Weltkriegs vor allem in Schweden, in der Schweiz und in der Türkei, ihr jüdischer Mann war in einem Konzentrationslager interniert
- 1944 auf der Gottbegnadeten-Liste
- Straßen sind nach ihr benannt in Spandau, Dresden und Heuchelheim
Lebensorte
Prag; Berlin; Bielefeld; Wiesbaden; Breslau
Familie
Vater
Weber, August, * Spandau 1872, † Spandau 1961
Mutter
Vogler, Louise, * Spandau 1874
Partner
Sack, Hermann, 1895-1989, Impresario
Nachweise
Literatur
- Wiesbaden. Das Stadtlexikon, hrsg. vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Darmstadt 2017, S. 773 (Richard Hörnicke)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 672, Nr. 3680
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Sack, Erna* Dorothea Luise“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/25228_sack-erna-dorothea-luise> (aufgerufen am 15.05.2026)
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