Laass, Gottfried Hermann*
geboren
25.12.1866 Köselitz (Anhalt) gestorben
30.11.1936 Frankfurt am Main Beruf
Gastwirt, Kommunalpolitiker GND-Explorer
1195564503Wirken
Werdegang
- ab 1892 Besitzer des Hotels und Restaurants „Kölner Hof“ am Frankfurter Hauptbahnhof
- ab 1895 antijüdische Propaganda in seinem Gasthaus, das er mit dem Begriff „judenfrei“ bewarb
- ab 1896 Mitglied des Deutschen Vereins, 1897 und 1901-1903 dessen Kassierer
- 1903 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Reichstag im Wahlkreis Wiesbaden 6: Kreis Frankfurt-Stadt (Deutschsoziale Reformpartei)
- Oktober 1903 Vertreter des Deutschen Vereins auf dem Parteitag der Reformpartei in Berlin
- 1903-1910 Vorsitzender des Deutschen Vereins
- 1905-1910 Stadtverordneter (Vereinigung für kommunale Wahlen)
- 1912 Beisitzer im Vorstand des Deutschen Vereins, den 1914 Vorsitzender desselben
- 1924-1928 Stadtverordneter in Frankfurt am Main (DNVP), bis 1927 als stellvertretender Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung
- ab 1931 Mitglied der NSDAP
- nach 1933 Senior der Frankfurter Ratsherren
Lebensorte
Frankfurt am Main
Nachweise
Quellen
- ISG FFM Bestand S2 Nr. 14242
- HStAM Bestand 903 Nr. 11052 (Frankfurt III, Sterbenebenregister, 1936, Nr. 170)
Literatur
- Frankfurter Biographie, Bd. 2, Frankfurt am Main 1996, S. 436 (Sabine Hock)
- Klein, Die Hessen als Reichstagswähler, Bd. 1, Marburg 1989, S. 896
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Laass, Gottfried Hermann*“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/24078_laass-gottfried-hermann> (aufgerufen am 13.04.2026)
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