Ziegenhain, Johann Graf von
belegt seit
22.8.1428 gestorben
1450 Beruf
Rat, BürgeLeben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Rat Landgraf Ludwigs I. 1428 August 22, als dieser zwischen den Braunschweiger Herzögen in deren territorialen Erbstreitigkeiten vermittelt1. 1429 begleitet er den Landgrafen auf dessen Jerusalemfahrt2 und wird auch 1431 September 22 zu den landgräflichen Räten gezählt3. 1431 September 2 tritt er als Rat und Heimlicher in den unmittelbaren Dienst des Landgrafen4 und ist 1432 November 23 zugegen, als sich die Stadt Braunschweig von der Bezichtigung des Verrats in Gegenwart Markgraf Johanns von Brandenburg und Landgraf Ludwigs von Hessen und ihrer Räte reinigt5. 1434 April 18 bürgt Graf Johann für die Herzogin Agnes von Braunschweig, Landgraf Ludwigs Schwester, als diese sich mit ihrem Gemahl Herzog Otto wegen ihrer Wohnung einigt6. Rat 1441 September 177. – Gestorben 1450. Epitaph im Kloster Haina8. Von ihm ging die Grafschaft Ziegenhain an Hessen über.
Rat Landgraf Ludwigs I. 1428 August 22, als dieser zwischen den Braunschweiger Herzögen in deren territorialen Erbstreitigkeiten vermittelt1. 1429 begleitet er den Landgrafen auf dessen Jerusalemfahrt2 und wird auch 1431 September 22 zu den landgräflichen Räten gezählt3. 1431 September 2 tritt er als Rat und Heimlicher in den unmittelbaren Dienst des Landgrafen4 und ist 1432 November 23 zugegen, als sich die Stadt Braunschweig von der Bezichtigung des Verrats in Gegenwart Markgraf Johanns von Brandenburg und Landgraf Ludwigs von Hessen und ihrer Räte reinigt5. 1434 April 18 bürgt Graf Johann für die Herzogin Agnes von Braunschweig, Landgraf Ludwigs Schwester, als diese sich mit ihrem Gemahl Herzog Otto wegen ihrer Wohnung einigt6. Rat 1441 September 177. – Gestorben 1450. Epitaph im Kloster Haina8. Von ihm ging die Grafschaft Ziegenhain an Hessen über.
Nachweise
Fußnoten
- StA. Hannover, Celle Or. Des. 6 Sch. 5 Caps. 7 Nr. 11. ↑
- Küch, Landgraf Ludwig I. (ZHG 43, 1909) S. 168. ↑
- Ebd. S. 205 Nr. 57. ↑
- Urkk,, Lehnsreverse. Graf Johann erhält damals als Mannlehen jährlich 150 fl. ↑
- StadtA. Braunschweig Urkk. Nrr. 665, 666. ↑
- Becker, Die Riedesel II Nr. 503. ↑
- Rechn. I, Melsungen (81/6a Bl. 3v.). ↑
- Vgl. Ch. Schaum-Bendum, Die figürlichen Grabsteine des 14. und 15. Jhs. in Hessen 1969 S. 179. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 978, Nr. 3439
- Schaum-Bendum, Die figürlichen Grabsteine des 14. und 15. Jahrhunderts in Hessen, Bonn 1969
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 306
- Becker, Die Riedesel zu Eisenbach, Bd. 2: Riedeselisches Urkundenbuch 1200 bis 1500, Offenbach am Main 1924
- Küch, Eine Quelle zur Geschichte des Landgrafen Ludwig I., in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 43 (1909), S. 145-277
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ziegenhain, Johann Graf von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/23306_ziegenhain-johann-graf-von> (aufgerufen am 20.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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