Wolmeringhausen
belegt seit
29.8.1395 belegt bis
1438 Beruf
Fehdehelfer, Marschall, Amtmann, Rat, BürgeAndere Namen
Weitere Namen
Wulmerkusen
Wolmerghusen
Familie
Partner
N.N., Metze
Verwandte
- Wolmeringhausen, Johann <Sohn>
- Wolmeringhausen, Reinhard von <Sohn>, belegt 1434–1466, Abt, Rat
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
(Wulmerkusen) der Kühne (kuene)1, Mann und Fehdehelfer Landgraf Hermanns 1395 August 29 gegen die von Uslar2, landgräflicher Marschall 1401 August 313, 1408 Februar 224, 1410 April 75 und wohl auch noch 1412 Mai 216. 1409 Juli 31 wird er als Marschall zu Kassel bezeichnet7, wo er 1403 Juni 21 ein Haus in der untersten Fuldagasse besaß8. 1406 März 12 verschreibt Landgraf Hermann ihm und seiner Frau Metze für eine Schuld von 80 Mark Silber eine Gülte von 8 Mark aus Vollmarshausen und Crumbach9. 1409 Januar 30 bürgt er für Landgraf Hermann anläßlich der Hochzeit seiner Tochter Margarethe mit Herzog Heinrich von Braunschweig für deren Mitgift10, 1415 Mai 12 bürgt er zusammen mit dem Marschall Eckhard von Röhrenfurth und dem Hofmeister Wolf von Wolfershausen für Landgraf Ludwig I. gegenüber den Brüdern Arnold und Burkhard von dem Westerhagen11. 1417 Mai 1 Heimlicher des Landgrafen12. 1417 August 21 legt Wolmeringhausen der Ältere Landgraf Ludwig Rechnung vom Amte Grebenstein. Der Landgraf bleibt ihm 280 fl. schuldig, die er in drei Raten bis Michaelis 1418 bezahlen will, und außerdem 4 Pferde: ein geschimmeltes, ein falbes, ein zeltendes und eines das Kunze hieß13. 1423 Januar 12 mainzischer Amtmann zu Battenberg14 und noch 1427 Dezember 1315. 1426 April 21 verpflichtet er sich als mainzischer Amtmann zu Battenberg, Erzbischof Konrad von Mainz gegen die Landgrafen Ludwig von Hessen und Friedrich den Jüngeren von Thüringen mit 5 Gleven zu dienen, wenn es zwischen Erzbischof und Landgrafen zum Kriege kommt16. Mainzischer Amtmann zu Fritzlar und Wildungen 1431–143817.
(Wulmerkusen) der Kühne (kuene)1, Mann und Fehdehelfer Landgraf Hermanns 1395 August 29 gegen die von Uslar2, landgräflicher Marschall 1401 August 313, 1408 Februar 224, 1410 April 75 und wohl auch noch 1412 Mai 216. 1409 Juli 31 wird er als Marschall zu Kassel bezeichnet7, wo er 1403 Juni 21 ein Haus in der untersten Fuldagasse besaß8. 1406 März 12 verschreibt Landgraf Hermann ihm und seiner Frau Metze für eine Schuld von 80 Mark Silber eine Gülte von 8 Mark aus Vollmarshausen und Crumbach9. 1409 Januar 30 bürgt er für Landgraf Hermann anläßlich der Hochzeit seiner Tochter Margarethe mit Herzog Heinrich von Braunschweig für deren Mitgift10, 1415 Mai 12 bürgt er zusammen mit dem Marschall Eckhard von Röhrenfurth und dem Hofmeister Wolf von Wolfershausen für Landgraf Ludwig I. gegenüber den Brüdern Arnold und Burkhard von dem Westerhagen11. 1417 Mai 1 Heimlicher des Landgrafen12. 1417 August 21 legt Wolmeringhausen der Ältere Landgraf Ludwig Rechnung vom Amte Grebenstein. Der Landgraf bleibt ihm 280 fl. schuldig, die er in drei Raten bis Michaelis 1418 bezahlen will, und außerdem 4 Pferde: ein geschimmeltes, ein falbes, ein zeltendes und eines das Kunze hieß13. 1423 Januar 12 mainzischer Amtmann zu Battenberg14 und noch 1427 Dezember 1315. 1426 April 21 verpflichtet er sich als mainzischer Amtmann zu Battenberg, Erzbischof Konrad von Mainz gegen die Landgrafen Ludwig von Hessen und Friedrich den Jüngeren von Thüringen mit 5 Gleven zu dienen, wenn es zwischen Erzbischof und Landgrafen zum Kriege kommt16. Mainzischer Amtmann zu Fritzlar und Wildungen 1431–143817.
Nachweise
Fußnoten
- Er führt keinen eigenen Vornamen, sondern stattdessen fast immer diesen Beinamen oder später der Ältere. – Der seit 1434 Februar 2 bezeugte Abt des Klosters Hasungen, Reinhard Wolmeringhausen, dürfte sein Sohn gewesen sein (Urkk., Kloster Hasungen). ↑
- Armbrust, Göttingen (ZHG 41, 1908) S. 200 Nr. 49. ↑
- Ebd. S. 213 Nr. 72. ↑
- Schultze, Kasseler Klöster Nr. 657. ↑
- Rechn. I, Wolfhagen (115/1 Bl. 12). ↑
- Ebd. 115/1 Bl. 17: quam mins junchern marschalk abir zum Wolfhayn mit CCL pherden und VII pherden (= 257 Pferden). ↑
- Kopiar 2 Nr. 39. ↑
- Urkk., Gen-Rep. Cassel. ↑
- Urkk., Gen-Rep. Vollmarshausen. ↑
- Gundlach III S. 318. ↑
- Kopiar 4 Nr. 66. ↑
- Ebd. Nr. 79. Hier der Ältere genannt. ↑
- Ebd. Nr. 379. Die Abrechnung erfolgt in Beisein der landgräflichen Räte und Landgraf Ludwigs beiden Schwestern, Margarethe und Agnes, vermählte Herzoginnen v. Braunschweig-Lüneburg. ↑
- Demandt, Fritzlarer Rechtsquellen Nr. 402. ↑
- Ebd. Nr. 421. Außerdem ist sein Sohn Johann Amtmann daselbst. ↑
- StA. Würzburg MIB 17 Bl. 339. ↑
- Demandt, Fritzlarer Rechtsquellen S. 172. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 975, Nr. 3427.
- Armbrust, Göttingens Beziehungen zu den hessischen Landgrafen. 1. Unter Heinrich II. (1328–76) und Otto II. (1340–66), in: Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde 41 (1908), S. 97-222
- Demandt (Bearb.), Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Fritzlar im Mittelalter, Marburg 1939
- Schultze, Klöster, Stifter und Hospitäler der Stadt Kassel und Kloster Weißenstein, Marburg 1913
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S: 305
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wolmeringhausen“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/23293_wolmeringhausen> (aufgerufen am 13.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/23293