Poelzig, Hans
geboren
30.4.1869 Berlin gestorben
14.6.1936 Berlin Beruf
Architekt Titel
Dr.-Ing. h.c. GND-Explorer
118741217Wirken
Werdegang
- als nichteheliches Kind einer thüringischen Gräfin geboren
- Kindheit in der Familie des Kantors Liese in Stolpe bei Berlin
- 1879-1888 Besuch des Gymnasiums in Potsdam
- 1888-1893 Studium an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg (unter anderem bei Carl Schäfer, Hugo Hartung und Friedrich Adler)
- ab 1900 Lehrer und ab 1903 Direktor der Kunstakademie in Breslau
- 1916-1919 Stadtbaurat und Professor in Dresden
- 1919-1921 Vorsitzender des Deutschen Werkbundes
- ab 1920 Inhaber eines Meisterateliers für Baukunst an der Akademie der Künste in Berlin
- 1924-1935 ordentlicher Professor an der Technischen Hochschule Berlin
- 1928-1930 Erbauung des Verwaltungsgebäudes der I.G. Farben in Höchst/Frankfurt
- 1929 Ehrendoktorwürde der Technischen Hochschule Stuttgart
- 1930 Mitglied der Akademie des Bauwesens
- als fachliche Autorität maßgebend in der Weimarer Republik
Netzwerk
- Schäfer, Carl* Wilhelm Ernst <Lehrer>, GND, * Kassel 18.1.1844, † Carlsfeld (Kreis Bitterfeld/Provinz Sachsen) 5.5.1908, Architekt und Hochschullehrer
- Hartung, Hugo <Lehrer>, GND, * Jena 19.8.1855, † Großjena bei Naumburg (Saale) 21.12.1932, Architekt, Architekturhistoriker und Hochschullehrer
Familie
Mutter
Poelzig und Bayersdorf, Clara Gräfin von, 1835–1879, verheiratet mit George Acland Ames, Esquire, Tochter des Maximilian Freiherr von Hanstein, GND, 1804–1884, seit 1826 sächsischer Graf von Poelzig, er verheiratet I mit Luise Prinzessin von Sachsen-Gotha-Altenburg, geschiedene Herzogin von Sachsen-Coburg-Saalfeld, 1800–1831, Besitzer der Rittergüter Pölzig und Beiersdorf, preußischer Oberst, und der Marie von Carlowitz, 1812–1845
Partner
- Voß, Maria, (⚭ Berlin 1899) † um 1947
- Moeschke, Marlene, GND (⚭ Berlin 1924) 1894–1985, Bildhauerin und Architektin
Nachweise
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 20, Berlin 2001, S. 565-567 (Matthias Schirren)
- Frankfurter Biographie, Bd. 2, Frankfurt am Main 1996, S. 143 f. (Reinhard Frost)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 615, Nr. 3373
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
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Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Poelzig, Hans, “, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/23171_poelzig-hans> (aufgerufen am 08.12.2025)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/23171