Wehren, Hermann von

 
belegt seit
1439
belegt bis
1449
Beruf
Rektor

Leben

Aus der Biografie

„Im nordwestdeutschen Kreis der Brüder vom gemeinsamen Leben eine der führenden Persönlichkeiten seiner Zeit“, seit 1439 Rektor des Fraterhauses „Zum Springborn“, seit 1449 Rektor des Süsternhauses „Marienthal gen. Niesing“, beide in Münster, regt Landgraf Ludwig I. zur Gründung des Georgenstifts im weißen Hofe zu Kassel an und wird als Familiare des Landgrafen bezeichnet1.

Nachweise

Fußnoten

  1. Ausführlich über ihn K. Heinemeyer, Die Marburger Kugelherren als Wegbereiter der Universität. In: Academia Marburgensis 1977 S. 24 ff. – Auch der Bruder (oder Vetter?) Hermanns, Henne von Wehren, wurde von Landgraf Ludwig begünstigt, denn 1457 Dezember 7 übertrug er ihm, nachdem er (Henne) sich mit Margarethe, Witwe Philipps von Borken, abgesprochen hatte, die Bonebachwarte – d. h. die später sogen. Kalbsburg an der Frankfurter Straße südlich Fritzlar – die Philipp bis zu seinem Tode und vor ihm Fischbach und Semenbrogk innegehabt hatten. In gleicher Weise soll Henne die Warte lebenslänglich besitzen, in Krieg und Frieden gut verwahren, in Bau und Besserung halten, in Fehdezeiten selbst dort wohnen und dann Tag, und Nacht einen Knecht auf dem Turm haben und im übrigen dafür sorgen, daß der Schlagbaum an der Warte abends geschlossen und morgens geöffnet wird, damit dem Landgrafen kein Schade geschieht (Urkk., Gen-Rep. Bonebach).

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Wehren, Hermann von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/23098_wehren-hermann-von> (aufgerufen am 12.04.2026)

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