Waise von Fauerbach, Eckhard
belegt seit
1404 belegt bis
29.9.1407 Beruf
Kriegshelfer, AmtmannLeben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Helfer Landgraf Hermanns im Mainzer Kriege gegen Erzbischof Johann 14041, wird vom Landgrafen 1407 September 29 auf ein Jahr [zum ersten hessischen]2 Amtmann in Schotten bestellt. Es soll währenddessen in der Burg zu Schotten wohnen, die Wolf Schenk innehatte. Er erhält 10 MI. Korn und 16 Mainzer Hafer Grünberger Maßes, 2 Fd. Bier, 2 Kühe oder 4 fl., 2 Schweine oder 3 fl., 2 Fd. Heu und 2 Hufen Land, die ihm Nolde, der Schultheiß zu Grünberg, und Kurt Liebknecht, Schultheiß zu Schotten, unter- und oberhalb des Schlosses Schotten anweisen sollen3.
Helfer Landgraf Hermanns im Mainzer Kriege gegen Erzbischof Johann 14041, wird vom Landgrafen 1407 September 29 auf ein Jahr [zum ersten hessischen]2 Amtmann in Schotten bestellt. Es soll währenddessen in der Burg zu Schotten wohnen, die Wolf Schenk innehatte. Er erhält 10 MI. Korn und 16 Mainzer Hafer Grünberger Maßes, 2 Fd. Bier, 2 Kühe oder 4 fl., 2 Schweine oder 3 fl., 2 Fd. Heu und 2 Hufen Land, die ihm Nolde, der Schultheiß zu Grünberg, und Kurt Liebknecht, Schultheiß zu Schotten, unter- und oberhalb des Schlosses Schotten anweisen sollen3.
Nachweise
Fußnoten
- Küch, Landgraf Hermann II. (ZHG 29, 1894) S. 195 Nr. 291, S. 203 Nrr. 338, 339. Im Gegensatz dazu bekundet Ritter Gilbrecht Waise 1409 Juni 1, daß er mit Landgraf Hermann wegen aller Schäden verglichen ist, die ihm dieser, seine Amtsleute und Helfer im mainzischen Kriege zugefügt haben (Urkk., Quittungen). Dem entspricht es, daß Gilbrecht im Januar 1422 in Frankfurt zugegen ist, als Erzbischof Konrad von Mainz Landgraf Ludwig mit den mainzischen Lehen belehnt. Anschließend reitet Gilbrecht mit dem hessischen Landvogt [Eckhard von Röhrenfurth] nach Stuttgart (Küch, Hussiten in ZHG 45, 1911 S. 296). ↑
- Vgl. H.J. v. Brockhusen, Zur Gesch. von Schotten im Mittelalter. In: 600 Jahre Stadt Schotten [1954]. ↑
- Urkk., Bestallungen. Obwohl hier nur Eghard Weyse genannt, handelt es sich nach Siegelbild und -umschrift um einen Waise v. Fauerbach. ↑
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 908, Nr. 3192
- 600 Jahre Stadt Schotten. Aus Geschichte und Landschaft einer hessischen Stadt, Schotten 1954
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 282
- Küch, Landgraf Ludwig I. im Hussitenkriege 1421, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 45 (1911), S. 275-296
- Küch, Beiträge zur Geschichte des Landgrafen Hermann II. von Hessen, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 29 (1894), S. 1-216
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Waise von Fauerbach, Eckhard“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/23034_waise-von-fauerbach-eckhard> (aufgerufen am 12.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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