Benkner, Justus
geboren
10.5.1873 Neuhof (bei Fulda) gestorben
17.3.1945 Buchenwald (Konzentrationslager) Beruf
BauhilfsarbeiterWirken
Werdegang
- Bauhilfsarbeiter in Frankfurt am Main
- 1908 Eintritt in die SPD
- 1912 Unterkassierer in der Frankfurter Altstadt
- ab 1914 Gewerkschaftsmitglied
- 1930 Austritt aus der SPD
- ab 1936 Urheber zahlreicher systemkritischer Inschriften und Zeichen
- 24.10.1939 Verhaftung durch die Gestapo
- 10.1.1941 Verurteilung durch den Strafsenat des Oberlandesgerichts in Kassel wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu vier Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust
- starb im Konzentrationslager Buchenwald
Lebensorte
Frankfurt am Main
Familie
Vater
Benkner, Heinrich
Mutter
Spiegel, Maria Katharina
Partner
Borst, Sophie Mathilde, (⚭ Frankfurt am Main 28.10.1907) * Lauda (Amt Tauberbischofsheim) 25.4.1880, sie verheiratet I. mit N.N. Hoffmann, geschieden, Tochter des Jakob Borst, Schlosser, und der Barbara Gottfried
Nachweise
Quellen
- HHStAW Bestand 518 Nr. 146
- ISG FFM Bestand S1-98 Nr. 29
- Standesamt Frankfurt am Main I: Heiratsregister (Einträge 883-1180) 23.9.1907–14.12.1907, Nr. 1029
Literatur
- Beier, Arbeiterbewegung in Hessen, Frankfurt am Main 1984, S. 371
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Benkner, Justus“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/22939_benkner-justus> (aufgerufen am 20.04.2026)
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