Tann, Gauwin von der
belegt seit
um 1410 belegt bis
6.1431 Beruf
AmtmannLeben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Löst unter Landgraf Hermann Hans von Reckerode [um 1410?] als Amtmann in Schloß und Amt Barchfeld und Schmalkalden ab1. Als Landgraf Ludwig I. 1414 Januar 27 Hans v. Reckerode [abermals] für ein Jahr zum Amtmann in Schmalkalden bestellt, geschieht es unter denselben Bedingungen, unter denen vor ihm Gauwin von der Tann dort Amtmann war2. 1427 April 11 verpflichtet sich Gauwin als einziger der Vettern und Ganerben von der Tann, als der Krieg Landgraf Ludwigs mit Erzbischof Konrad von Mainz ausgebrochen war, sich während des Krieges neutral zu verhalten und seine Mannschaft nicht aufzusagen3, während die übrigen von der Tann auf erzbischöflicher Seite kämpften4. Gauwin hat offenbar engen persönlichen Kontakt zum Landgrafen gefunden, denn die Kammerschreiberrechnung von 1430/31, in der er oft vorkommt, so daß er damals zumeist am Hofe in Kassel gelebt heben muß, bezeichnet ihn durchweg nur mit Gauwin „der Vetter“5. Im Juni 1431 begleitet er den Landgrafen auf seiner Wallfahrt zum Hl. Blut nach Wilsnack in der Mark Brandenburg6.
Löst unter Landgraf Hermann Hans von Reckerode [um 1410?] als Amtmann in Schloß und Amt Barchfeld und Schmalkalden ab1. Als Landgraf Ludwig I. 1414 Januar 27 Hans v. Reckerode [abermals] für ein Jahr zum Amtmann in Schmalkalden bestellt, geschieht es unter denselben Bedingungen, unter denen vor ihm Gauwin von der Tann dort Amtmann war2. 1427 April 11 verpflichtet sich Gauwin als einziger der Vettern und Ganerben von der Tann, als der Krieg Landgraf Ludwigs mit Erzbischof Konrad von Mainz ausgebrochen war, sich während des Krieges neutral zu verhalten und seine Mannschaft nicht aufzusagen3, während die übrigen von der Tann auf erzbischöflicher Seite kämpften4. Gauwin hat offenbar engen persönlichen Kontakt zum Landgrafen gefunden, denn die Kammerschreiberrechnung von 1430/31, in der er oft vorkommt, so daß er damals zumeist am Hofe in Kassel gelebt heben muß, bezeichnet ihn durchweg nur mit Gauwin „der Vetter“5. Im Juni 1431 begleitet er den Landgrafen auf seiner Wallfahrt zum Hl. Blut nach Wilsnack in der Mark Brandenburg6.
Nachweise
Fußnoten
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 852, Nr. 2999.
- Friedrich Küch, Eine Quelle zur Geschichte des Landgrafen Ludwig I., in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 43 (1909), S. 145-277
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Tann, Gauwin von der“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/22807_tann-gauwin-von-der> (aufgerufen am 11.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/22807