Solde, Johann
Familie
Vater
Solde, Heinrich
Mutter
Referinghausen, Katharina
Leben
Aus der Biografie
Sohn des Heinrich Solde und seiner Frau Katharina geb. Referinghausen1, studiert 1473 in Erfurt2, ist 1485 in Dienst Landgraf Wilhelms III.3, wird 1487 Bürger und 1490 Schöffe in Frankenberg4. Ist 1492/93 Weinmeister, 1493/94 und 1495/96 Baumeister und 1494/95 Bürgermeister zu Frankenberg5. Seit 1497 ist er dort landgräflicher Rentmeister6 und ist es noch 1505 März 297. Er ist Besitzer eines Tiergartens in Frankenberg8 und 1512 verstorben9.
Nachweise
Fußnoten
- Vgl. Henseling HFK 11, 1973 Spalte 199. ↑
- Vgl. Knetsch, Goethes Ahnen Tf. 15 (dort weitere Literatur über die Familie Soldan). – Henseling (wie Anm. 1) setzt ihn mit dem 1478 Oktober 13 genannten Johann Solde von Frankenberg, Guardian der Marburger Franziskaner, gleich (Eckhardt, Oberhessische Klöster II Nr. 99). Dieses Amt versah 1475 November 2 Peter von Schröck und 1480 April 24 Johann Spenner (ebd. Nrr. 98, 102). ↑
- Rechn. I, Marburg Hofmeister (10/1 I Bl. 5): er erhält 29 ½ fl. für ein Pferd. ↑
- Siehe Anm. 1. ↑
- Siehe Anm. 1. ↑
- Seine erste Rentmeisterrechnung von 1497 in Rechn. I, Frankenberg (48/14). ↑
- Rechn. I, Ämterrezesse (15/1 Bl. 10v.). ↑
- Das erklärt vielleicht die Bestellung des Johann Solde zum Wildenhirt im Reinhardswald (siehe dort). Ebenso siehe Anm. 1. ↑
- Siehe Anm. 1. ↑
Quellen
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Solde, Johann“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/22617_solde-johann> (aufgerufen am 19.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/22617