Schweiß, Jakob

 
belegt seit
1463
belegt bis
24.9.1513
Beruf
Jäger, Wildschütze, Schweinehetzer, Jägermeister

Andere Namen

Weitere Namen

Schweiß, Meister Jakob

Familie

Verwandte

Schweiß, Lorenz <Bruder>, Jägermeister

Leben

Aus der Biografie

Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Jäger Landgraf Ludwigs II. 14631 und der Kasseler Landgrafen Wilhelms I. und Wilhelms II. 14722, 14753, 1480 September 224. Jäger Landgraf Wilhelms II. 1490 Mai 235, 14936. 1494 wird er erstmals Schweiß der Wildschütz genannt7, so auch 14988, 15019, 150310 und 150511. In diesen Jahren stellt Schweiß mit seiner Gesellschaft die führende Jägergruppe der Hochwildjagden im Reinhardswald12. 1498 ist Meister Jakob auf der Bärenjagd im Langenberg13, 1504 September 11 wird er Meister Jakob der Schweinehetzer genannt14, Jägermeister Landgraf Wilhelms II. 1495 Januar 315, 149716, 149817, 150218, 1504 Oktober 1819, 1506 März 25/2620, 1508 Mai 24/2521, 1510 September22 und auch noch 1514 April 2/823, 1507 wird mit ihm zusammen sein Bruder Lorenz genannt24, der als solcher auch noch 1513 September 24 belegt ist25.

Nachweise

Fußnoten

  1. Rechn. I, Wolfhagen (115/6 Bl. 17v.).
  2. Rechn. I, Gudensberg (61/2 Bl. 12v., 13v.).
  3. Rechn. I, Gudensberg (61/3 Bl. 5v., 6).
  4. Rechn. I, Grebenstein (54/8 Bl. 13v.).
  5. Rechn. I, Melsungen (82/12 Bl. 35v.).
  6. Rechn. I, Reichenbach (87/6 Bl. 31).
  7. Rechn. I, Grebenstein (55/3 Bl. 38).
  8. Rechn. I, Spangenberg (101/4 Bl. 7 ff). Er begleitet den Landgrafen neben zwei Jägermeistern regelmäßig zur Jagd (vgl. ebd. Bl. 7 ff.).
  9. Rechn. I, Kassel (69/3 Bl. 105v.).
  10. Rechn. I, Grebenstein (56/7 Bl. 24v.).
  11. Rechn. I, Felsberg (47/9 Bl. 79v.).
  12. Vgl. etwa die Rechn. I, Grebenstein (54, 55, 56) oder Trendelburg (109).
  13. Rechn. I, Gudensberg (61/14 I Bl. 12v.): 1 lb. verczert meister Jacob der Jeger selbvirde, als er den berin jagete an dem Langenberge.
  14. Rechn. I, Rauschenberg (86/12 Bl. 8): 6 alb. haben verczert dry jhegerknechte meinster Jacobs swynehetzer. Am 30. November d. J. kam Jakob der Jägermeister mit seinen Knechten zur Schweinshatz und blieb bis zum 4. Dezember (ebd. Bl. 8v.). Es ist hier allerdings darauf hinzuweisen, daß die zwischen ca. 1480 und 1515 immer wieder genannten Jakob der Jäger, Schweiß der Jäger, Meister Jakob der Schweinehetzer, Jakob der Wildschütze, Jakob der Jägermeister, Schweiß der Wildschütze mit seiner Gesellschaft usw. wahrscheinlich nicht jedesmal dieselbe, sondern zwei Personen bezeichneten, obwohl der Vorname Jakob für Schweiß gesichert ist (vgl. Anm. 24). 1503 werden in einem Rechnungsposten nebeneinander erwähnt: Schweiß, Wildschütze, Jakob und Schweiß der andere Schütze (Rechn. I, Spangenberg 102/4 Bl. 31) und 1505 werden in einem Rechnungsposten nebeneinander genannt: Schweiß und Jakob auf der Jagd im Reinhardswald (Rechn. I, Grebenstein 57/1 Bl. 29v.), was sich auf den 1507 Oktober 13 genannten Jägerknecht Jakob beziehen kann (ebd. Marburg 78/3 Bl. 127v.). Jedoch sind beide Personen trotz aller Bemühungen nicht zu trennen. So muß es auch offen bleiben, wie der 1478 Mai 11 genannte myner gnedigen frauwen windeknecht Sweiß einzuordnen ist (Rechn. I, Lichtenau 71/11 Bl 12).
  15. Rechn. I, Witzenhausen (114/21 Bl. 11v.): meister Jacob der weidemeister.
  16. Rechn. I, Gudensberg (61/13 Bl. 12). Er ist begleitet von Hans, dem Jägerknecht.
  17. Rechn. I, Spangenberg (101/4 Bl. 16v.): Er kommt am 30. November zur Schweinshatze nach Spangenberg.
  18. Rechn. I, Gudensberg (61/18 I Bl. 12v.) und Rechn. I, Rauschenberg (86/11 Bl. 5).
  19. Rechn. I, Felsberg (47/8 Bl. 29v.): Meister Jakob der Jäger mit seinen Knechten.
  20. Rechn. I, Gudensberg (62/5 Bl. 24): Er ist mit 3 Knechten und den Windhunden da und hebt am 16. Oktober mit 3 Knechten die Hunde (zur Sauhatz) aus.
  21. Rechn. I, Gudensberg (61/11 Bel.). Hier erscheint Meister Jakobs Knecht Peter, während 1501 Kunz, der Pirschknabe, bei Schweiß genannt wird (Rechn. I, Kassel 69/3 Bl. 104).
  22. Rechn. I, Gudensberg (62/8 Bl. 28): Hier wird Meister Jakobs Knecht Markolf genannt.
  23. Rechn. I, Kassel, Kammerschreiber (13/1b Bel.).
  24. Rechn. I, Kassel Kammerschreiber: Zehrungsregister des Greben zu Holzhausen am Reinhardswald (Kasten 17 Nr. 13). Hier erscheinen er und sein Bruder Lorenz das einzigemal mit vollem Namen, sonst heißt er immer nur entweder Schweiß oder Jakob. Als Brüder werden Jakob und Lorenz erstmals 1504 genannt (Rechn. I, Homberg/O. 67/34).
  25. Rechn. I, Nidda (84/34 Bel.).

Quellen

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Schweiß, Jakob“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/22541_schweiss-jakob> (aufgerufen am 19.04.2026)

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