Schwalbach, Heinrich von
belegt seit
6.8.1372 belegt bis
14.3.1398 Beruf
Ritter, Bürge, Wäppner, RatLeben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ritter, bürgt 1372 August 6 (noch als Wäppner) zusammen mit zahlreichen landgräflichen Amtleuten und Dienern für die Landgrafen Heinrich II. und Hermann gegenüber dem Johanniterhaus Wiesenfeld für 3000 Schill. alter Königstournosen1. Heimlicher Landgraf Hermanns 1391, 1398 Juni 152. Er vermittelt gemeinsam mit dem Komthur Gernand von Schwalbach und Graf Heinrich von Sponheim 1391 April 24 einen einjährigen Frieden zwischen Landgraf Hermann und Erzbischof Konrad von Mainz3 und ist auch in den anschließenden weiteren Friedensverhandlungen zwischen Mainz und Hessen zusammen mit dem Komthur Gernand tätig, so 1392 Oktober 284. Bürge Landgraf Hermanns gegenüber Graf Heinrich von Waldeck 1398 März 14, als dieser dem Landgrafen die Stadt Rhoden für 2000 Mark verpfändet5.
Ritter, bürgt 1372 August 6 (noch als Wäppner) zusammen mit zahlreichen landgräflichen Amtleuten und Dienern für die Landgrafen Heinrich II. und Hermann gegenüber dem Johanniterhaus Wiesenfeld für 3000 Schill. alter Königstournosen1. Heimlicher Landgraf Hermanns 1391, 1398 Juni 152. Er vermittelt gemeinsam mit dem Komthur Gernand von Schwalbach und Graf Heinrich von Sponheim 1391 April 24 einen einjährigen Frieden zwischen Landgraf Hermann und Erzbischof Konrad von Mainz3 und ist auch in den anschließenden weiteren Friedensverhandlungen zwischen Mainz und Hessen zusammen mit dem Komthur Gernand tätig, so 1392 Oktober 284. Bürge Landgraf Hermanns gegenüber Graf Heinrich von Waldeck 1398 März 14, als dieser dem Landgrafen die Stadt Rhoden für 2000 Mark verpfändet5.
Nachweise
Fußnoten
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 798, Nr. 2799
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 247
- Armbrust, Göttingens Beziehungen zu den hessischen Landgrafen. 1. Unter Heinrich II. (1328–76) und Otto II. (1340–66), in: Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde 41 (1908), S. 97-222
- Friedensburg, Landgraf Hermann II. der Gelehrte von Hessen und Erzbischof Adolf I. von Mainz 1373–1390, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 21 (1885)
- Baur, Hessische Urkunden, Bd. 1: Die Provinzen Starkenburg und Oberhessen von 1016-1399 enthaltend, Darmstadt 1860
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schwalbach, Heinrich von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/22512_schwalbach-heinrich-von> (aufgerufen am 17.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/22512