Schöneberg, Kurt der Ältere von
belegt seit
12.12.1340 belegt bis
10.8.1355 Beruf
Obermann, Bürge, SchiedsmannLeben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Er und Konrad der Jüngere von Schöneberg versprechen 1340 Dezember 12 dem Landgraf Heinrich II. gegen Rückzahlung von 100 Mark Silber das ihnen dafür versetzte Viertel des Schlosses Trendelburg und den Reinhardswald, dessen Beschirmung und Bewahrung ihnen der Landgraf aufgetragen hat, wieder zurückzugeben1; 1342 Juni 24 ist Konrad Obermann in der Einung zwischen Hessen und Paderborn2. 1345/46 wird er in der Klage Erzbischof Heinrichs von Mainz gegen Landgraf Heinrich besonders schwerer kriegerischer Angriffe, Überfälle und sonstiger Maßnahmen gegen die Mainzer Untertanen im Gebiet von Hofgeismar beschuldigt3, wobei (das Gebiet von) Gottsbüren damals an Brand- und Raubschäden an Kirchen, Kirchhöfen und Dörfern einen Schaden von 1000 Mark Silber erlitten haben soll4, 1346 Juni 30 vergleichen sich Konrad d. Ä. und d. J. auf Befehl Landgraf Heinrichs und Bischof Baldewins von Paderborn mit der Stadt Hofgeismar über ihre im Krieg um den Reinhardswald erlittenen Verluste. Landgraf und Bischof bleiben ihnen danach 1167 Mark schwerer Pfge. und 175 Mark Silber schuldig5. 1354 Mai 10 ist Konrad Bürge Landgraf Heinrichs gegenüber Erzbischof Gerlach von Mainz6 und 1355 August 10 hessischer Schiedsmann in der Sühne zwischen denselben7.
Er und Konrad der Jüngere von Schöneberg versprechen 1340 Dezember 12 dem Landgraf Heinrich II. gegen Rückzahlung von 100 Mark Silber das ihnen dafür versetzte Viertel des Schlosses Trendelburg und den Reinhardswald, dessen Beschirmung und Bewahrung ihnen der Landgraf aufgetragen hat, wieder zurückzugeben1; 1342 Juni 24 ist Konrad Obermann in der Einung zwischen Hessen und Paderborn2. 1345/46 wird er in der Klage Erzbischof Heinrichs von Mainz gegen Landgraf Heinrich besonders schwerer kriegerischer Angriffe, Überfälle und sonstiger Maßnahmen gegen die Mainzer Untertanen im Gebiet von Hofgeismar beschuldigt3, wobei (das Gebiet von) Gottsbüren damals an Brand- und Raubschäden an Kirchen, Kirchhöfen und Dörfern einen Schaden von 1000 Mark Silber erlitten haben soll4, 1346 Juni 30 vergleichen sich Konrad d. Ä. und d. J. auf Befehl Landgraf Heinrichs und Bischof Baldewins von Paderborn mit der Stadt Hofgeismar über ihre im Krieg um den Reinhardswald erlittenen Verluste. Landgraf und Bischof bleiben ihnen danach 1167 Mark schwerer Pfge. und 175 Mark Silber schuldig5. 1354 Mai 10 ist Konrad Bürge Landgraf Heinrichs gegenüber Erzbischof Gerlach von Mainz6 und 1355 August 10 hessischer Schiedsmann in der Sühne zwischen denselben7.
Nachweise
Fußnoten
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 775, Nr. 2731.
- Otto, Regesten der Erzbischöfe von Mainz von 1289–1396, Abt. 1: 1289–1353. Bd. 2: 1328–1353, Leipzig 1935
- Vigener, Regesten der Erzbischöfe von Mainz von 1289–1396, Abt. 2: 1354–1396, Bd. 1: 1354–1371, Leipzig 1913
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schöneberg, Kurt der Ältere von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/22437_schoeneberg-kurt-der-aeltere-von> (aufgerufen am 10.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/22437