Schickeberg, Bernhard
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Weitere Namen
Schickberg, Bernhard
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Kammerknecht1 Landgraf Wilhelms II. (1501)2, 1503 Mai 173, 1504 August 234, 1506 Dezember 15, 1508 Februar 16. Im Zusatz zum Testament von 1506 August 11 vermacht ihm Landgraf Wilhelm II. wegen seiner treuen und freundlichen Dienste das Haus zu Spangenberg, das Eberhard Volswengk gehabt hat7, und eine Rente von 20 fl. Er soll sich nicht in ein anderes Fürstentum begeben und auch, wenn er will, unter Landgraf Philipp auf der Kammer bleiben8. Schultheiß zu Allendorf an der Werra 1513 Oktober 269, 1515 Mai 110, 1517 Dezember 2111, 1519 Januar 2512.
Kammerknecht1 Landgraf Wilhelms II. (1501)2, 1503 Mai 173, 1504 August 234, 1506 Dezember 15, 1508 Februar 16. Im Zusatz zum Testament von 1506 August 11 vermacht ihm Landgraf Wilhelm II. wegen seiner treuen und freundlichen Dienste das Haus zu Spangenberg, das Eberhard Volswengk gehabt hat7, und eine Rente von 20 fl. Er soll sich nicht in ein anderes Fürstentum begeben und auch, wenn er will, unter Landgraf Philipp auf der Kammer bleiben8. Schultheiß zu Allendorf an der Werra 1513 Oktober 269, 1515 Mai 110, 1517 Dezember 2111, 1519 Januar 2512.
Nachweise
Fußnoten
- Er wird meistens Bernhard Kammerknecht genannt. Nach der Umschrift seines Siegels von 1517 November 25 (Rechn. I, Allendorf 25/15 Bel.) heißt er jedoch Schickeberg. Er führt als redendes Wappen einen Schlüssel im Schild. ↑
- Siehe Gundlach II Nr. 20. ↑
- Rechn. I, Felsberg (47/5 Bl. 12v.). ↑
- Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (12/6 Bel.): Er händigt dem Kammerschreiber anstelle des Kammermeisters aus dem Eschweger, Melsunger und Wolfhagener (Geld)sack zusammen 137 fl. aus. Er war also nicht Rentkammer-, sondern landgräflicher Kammerknecht, was auch aus der testamentarischen Zuwendung zu schließen ist. ↑
- Rechn. I, Lichtenau (72/3 Bel.). ↑
- Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (zitiert Gundlach). ↑
- Urkunden, Landgräfliche Testamente. Da dieses Haus damals aber noch von der Witwe Wilhelm Spedes bewohnt war, die es, solange sie Witwe war, bewohnen sollte, fügte Landgraf Wilhelm II. eine neue Klausel ein, die Schickeberg gegebenenfalls ein anderes Haus zuwies. ↑
- Ebd. ↑
- Rechn. I, Eschwege (45/26 Bel.). ↑
- Urkk., Kloster Kappel. ↑
- Huyskens, Werraklöster Nr. 790. ↑
- Ebd. Nr. 1653. – Nach Gundlach III S. 237 war er noch 1534 Schultheiß zu Allendorf an der Werra. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 756, Nr. 2664.
- Huyskens, Die Klöster der Landschaft an der Werra, Marburg 1916
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 2: Urkunden und Akten, Marburg 1932
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 237
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schickeberg, Bernhard“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/22371_schickeberg-bernhard> (aufgerufen am 16.04.2026)
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