Scheurenschloß, Rudolf
belegt seit
9.6.1347 belegt bis
1.5.1373 Beruf
Ritter, Knappe, Schultheiß, Obermann, Burgmann, Amtmann, SchiedsmannAndere Namen
Weitere Namen
Scheuernschloß, Rudolf
Wirken
Funktion
- Marburg, Schultheiß, 1347
Lebensorte
Marburg
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ritter1, Schultheiß in Marburg 1347 Juni 92, wird 1354 Mai 12 im Dienervertrag Graf Johanns von Ziegenhain mit Erzbischof Gerlach von Mainz gegen Landgraf Heinrich II. als Obermann bei eventuellen Streitigkeiten zwischen Graf und Erzbischof eingesetzt3. 1355 August 104 und 1361 Oktober 75 sowie 1362 Januar 256 war er einer der hessischen Schiedsleute in den Friedensverhandlungen zwischen Mainz und Hessen und ist in diesen Jahren auch sonst vielfach für den Landgrafen tätig gewesen7. Burgmann zu Marburg und Heimlicher Landgraf Heinrichs II. 1366 April 138 und noch 1373 Mai 19. Amtmann auf dem Frauenberg10.
Ritter1, Schultheiß in Marburg 1347 Juni 92, wird 1354 Mai 12 im Dienervertrag Graf Johanns von Ziegenhain mit Erzbischof Gerlach von Mainz gegen Landgraf Heinrich II. als Obermann bei eventuellen Streitigkeiten zwischen Graf und Erzbischof eingesetzt3. 1355 August 104 und 1361 Oktober 75 sowie 1362 Januar 256 war er einer der hessischen Schiedsleute in den Friedensverhandlungen zwischen Mainz und Hessen und ist in diesen Jahren auch sonst vielfach für den Landgrafen tätig gewesen7. Burgmann zu Marburg und Heimlicher Landgraf Heinrichs II. 1366 April 138 und noch 1373 Mai 19. Amtmann auf dem Frauenberg10.
Nachweise
Fußnoten
- Als Knappe von 1338–1342 und als Ritter zuerst 1345 belegt (Urkk., Familien von Scheurenschloß). Er ist also nicht mit dem 1329 August 25 genannten Ritter Rudolf Scheurenschloß identisch (Wyß, DO-UB II Nr. 533). ↑
- Wyß, DO-UB II Nr. 810. ↑
- Vigener, Mainzer Regg. II Nr. 136. ↑
- Ebd. Nr. 373. ↑
- Ebd. Nr. 1440. Er ist hier Schiedsmann „oben im Lande“ (also im Lande an der Lahn). ↑
- Ebd. Nr. 1463. ↑
- Urkk., Quittungen. ↑
- Urkk., Familien: Scheurenschloß. – Baur, Hessische Urkunden I Nr. 1007. ↑
- Wyß, DO-UB III Nr. 1127. ↑
- Urkk., Lehnreverse: von Scheurenschloß, ohne Jahresangabe. Diefenbach, Kreis Marburg S. 250 setzt ihn 1374/76 an. ↑
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 756, Nr. 2661
- Diefenbach, Der Kreis Marburg. Seine Entwicklung aus Gerichten, Herrschaften und Ämtern bis ins 20. Jahrhundert, Marburg 1943
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 237
- Vigener, Regesten der Erzbischöfe von Mainz von 1289–1396, Abt. 2: 1354–1396, Bd. 1: 1354–1371, Leipzig 1913
- Wyß, Hessisches Urkundenbuch, Abt. 1, Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei Hessen, Bd. 3: 1360–1399, Leipzig 1899
- Wyß, Hessisches Urkundenbuch, Abt. 1; Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei Hessen, Bd. 2: 1300–1359, Leipzig 1884
- Baur, Hessische Urkunden, Bd. 1: Die Provinzen Starkenburg und Oberhessen von 1016-1399 enthaltend, Darmstadt 1860
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Scheurenschloß, Rudolf“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/22368_scheurenschloss-rudolf> (aufgerufen am 22.04.2026)
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