Schenk zu Schweinsberg, Johann
belegt seit
10.1.1511 belegt bis
20.10.1518 Beruf
RatAndere Namen
Weitere Namen
Schenk zu Schweinsberg, Johann%der Kleine
Familie
Vater
Schenk zu Schweinsberg, Volprecht
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Der Kleine1 gehört 1511 Januar 10 zu den Räten der Landgräfin Anna der Älteren2, die ihr zum Widerstand gegen die Regenten raten. Er gehört der Adelsopposition gegen die Regenten an und unterschreibt daher das Landtagsausschreiben der Landgräfin Anna der Jüngeren von 1513 Dezember 22 an die hessischen Stände zum 9. Januar 1514 nach Felsberg3 und besiegelt als einer der Vertreter der Ritterschaft die Treysaer Einung der Landgräfin Anna der Jüngeren mit den hessischen Ständen von 1514 Februar 104, die den Sturz der Regenten einleitet. 1514 Juli 31 beschließt der landständische Ausschuß, Johann für die der Landgräfin Anna der Älteren vorgestreckten Beträge zu entschädigen5. 1515 Oktober 22 setzt sich Johann mit einer Anzahl Adelsgenossen für ein angemessenes rechtliches Verfahren gegen den zu Unrecht verfolgten Heinrich von Baumbach ein6 und gehört 1518 Oktober 20 zu den von der Ritterschaft benannten 24 Adelsgenossen, aus denen der Landgraf 10 auswählen soll, die zu den reten [des Fürsten] gesetzt werden sollen7.
Der Kleine1 gehört 1511 Januar 10 zu den Räten der Landgräfin Anna der Älteren2, die ihr zum Widerstand gegen die Regenten raten. Er gehört der Adelsopposition gegen die Regenten an und unterschreibt daher das Landtagsausschreiben der Landgräfin Anna der Jüngeren von 1513 Dezember 22 an die hessischen Stände zum 9. Januar 1514 nach Felsberg3 und besiegelt als einer der Vertreter der Ritterschaft die Treysaer Einung der Landgräfin Anna der Jüngeren mit den hessischen Ständen von 1514 Februar 104, die den Sturz der Regenten einleitet. 1514 Juli 31 beschließt der landständische Ausschuß, Johann für die der Landgräfin Anna der Älteren vorgestreckten Beträge zu entschädigen5. 1515 Oktober 22 setzt sich Johann mit einer Anzahl Adelsgenossen für ein angemessenes rechtliches Verfahren gegen den zu Unrecht verfolgten Heinrich von Baumbach ein6 und gehört 1518 Oktober 20 zu den von der Ritterschaft benannten 24 Adelsgenossen, aus denen der Landgraf 10 auswählen soll, die zu den reten [des Fürsten] gesetzt werden sollen7.
Nachweise
Fußnoten
- Schenk-Knetsch, Stammtafeln IV/36. ↑
- Glagau, Landtsagsakten S. 139. Hier heißt Johann „der Kleine“. ↑
- Ebd. Nr. 64. ↑
- Ebd. Nr. 78. ↑
- Ebd. S. 377. ↑
- Ebd. Nr. 191. ↑
- Ebd. S. 532. Er wird hier Johann Schenk, Volkmars Sohn genannt, während der Vater nach der Schenkischen Stammtafel Volprecht hieß. Ein Volkmar kommt im ganzen Stammtafelwerk nicht vor. Doch liegen parallele Fälle von Verwechslung ähnlicher Vornamen in den Quellen vor. ↑
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schenk zu Schweinsberg, Johann“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/22344_schenk-zu-schweinsberg-johann> (aufgerufen am 17.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/22344