Sattler, Henne
Andere Namen
Weitere Namen
Sedeler, Henne
Seideler, Henne
Familie
Partner
N.N., Katharina
Leben
Aus der Biografie
Rentmeister zu Marburg 14331, 1435 Mai 192, 1436 Juli 263. 1437 August 8 übertragen Sattler und seine Frau Katharina dem Landgrafen für den Fall ihres Todes alle ihre Güter, darunter drei Häuser in der Krämergasse zu Marburg und einen von Henne Riedesel gekauften Hof daselbst4. 1439 November 26 gestattet der Landgraf Henne und seiner Frau zeitlebens im Renthof wohnen zu bleiben und ihre Erbgüter und Einkünfte gemäß ihrer Verschreibung bis zu ihrem Tode zu genießen5. Rentmeister 1440 Mai 16, 1443 November 167, 1444 März 268; Rentmeister und Schultheiß 1444 Oktober 139, 1450 März 1610, 1454 Mai 411, 1457 Juli 1412, 1462 Januar 913, 1464 Februar 1314, 1466 März 2115, 146716.
Nachweise
Fußnoten
- Küch, Salbücher S. 168. – Sein Siegel beschreibt Küch, Rechtsquellen I S. 516 und bildet es ab: Tafel IV Nr. 13. ↑
- Rechn. I, Marburg (80a/4 Bel.). ↑
- Urkk., Depos. der Pfarrei Michelbach. ↑
- Urkk., Gen.-Rep. Marburg. – Noch 1509 (!) heißt es im Verzeichnis der Marburger Martinszinsen von einem Garten: was Settelers des alten schultheißen (Rechn. I, Marburg 78/4 Bl. 10). ↑
- Urkk., Gen.-Rep. Marburg. ↑
- Urkk., Gen.-Rep. Hachborn. ↑
- Kopiar 57a Nr. 159. ↑
- Best. 2, V Landesverwaltung: Rechtswesen. ↑
- Kopiar 57a Nr. 153. ↑
- Küch, Rechtsquellen I Nr. 105. ↑
- Urkk., Deutscher Orden. Hier sei ein merkwürdiges Vorkommnis erwähnt, an dem Sattler beteiligt war. Die Rechnung des Kirchhainer Rentschreibers meldet zu 1452 Oktober 6: ... schichte der rentmeister eyn alde dicke gelarte frauwen uff eyme karne zu mir unde dii wulde he laßin furen gen Cassel zu myns hern gnaden; und zu 1453 Februar 16: ... quam der rentmeister gereden und brachte dii dicken gelarten frauwen und hern Gerlachs wyp von Breydenbach und wulde sii abir vertigen gen Cassel an myns hern gnaden (Rechn. I Kirchhain 69/13 Bl. 5, 5v.). ↑
- Urkk., Deutscher Orden. Sein in diesen Jahren oft genannter Knecht hieß Johannes (Rechn. I, Kirchhain 69/12, 69/13). ↑
- Franz, Haina II Nr. 1036. ↑
- Best. 2, V Landesverwaltung: Städte (Marburg). ↑
- Eckhardt, Oberhessische Klöster III Nr. 1134. ↑
- Diefenbach, Kreis Marburg S. 248. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 726, Nr. 2576.
- Diefenbach, Der Kreis Marburg. Seine Entwicklung aus Gerichten, Herrschaften und Ämtern bis ins 20. Jahrhundert, Marburg 1943
- Eckhardt, Die oberhessischen Klöster III: Regesten, Marburg 1977
- Franz (Bearb.), Kloster Haina. Regesten und Urkunden, Bd. 2: 1300–1560 (1648), Marburg 1970
- Küch, Die ältesten Salbücher des Amtes Marburg, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 39 (1905), S. 145-258
- Küch, Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Marburg, Bd. 1, Marburg 1918
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Sattler, Henne“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/22268_sattler-henne> (aufgerufen am 20.04.2026)
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