Callenbach, Franz
Andere Namen
Weitere Namen
Kallenbach, Franz
Wirken
Werdegang
- Schulbildung und Studium der Theologie in Würzburg
- 1683 in Mainz Jesuit
- 1685-1690 Pädagoge in Bamberg
- 1694-1697 und 1703-1721 Prediger und Lehrer an der Jesuiten-Residenz Wetzlar
- 1697 Prinzenerzieher in Wanfried
- 1698 Lehrer am Jesuitenkolleg Bamberg
- 1702 Missionar in Hagenau
- ab 1721 Rektor der Jesuitenschule Würzburg
- seit 1725 Seelsorger in Bamberg, Heidelberg und Mainz
- ab 1734 Professor in Bamberg
Werke
- Acht Schulkomödien / Franz Callenbach. Hrsg. von Reinhard Roth. [Reprint] nach Orig.-Dr. des Hrsg. Edingen-Neckarhausen, 2010.
Lebensorte
Würzburg; Mainz; Bamberg; Wetzlar; Wanfried; Hagenau (Elsass); Heidelberg
Familie
Vater
Callenbach, Christoph, † 1717, Amtskeller in Gamburg, Amtschreiber in Tauberbischofsheim im unteren Schloss
Mutter
Callenbach, Anna Katharina, † 1721
Leben
Aus der Biografie
Franz Callenbach studierte nach seiner Schulbildung Theologie in Würzburg. 1683 wurde er in Mainz Jesuit. 1685-1690 wirkte er als Pädagoge in Bamberg, 1694-1697 und 1703–1721 als Prediger und Lehrer an der Jesuiten-Residenz in Wetzlar. 1697 wurde er Prinzenerzieher in Wanfried, 1698 Lehrer am Jesuitenkolleg Bamberg und 1702 Missionar in Hagenau. Ab 1721 war er Rektor der Jesuitenschule Würzburg, seit 1725 war er Seelsorger in Bamberg, Heidelberg und Mainz, bevor er 1734 eine Professor in Bamberg antrat.
Als satirische Dichtungen gesellschaftskritischen Inhalts schuf er in der Wetzlarer Zeit 8 satirische Komödien mit Anspielungen besonders auf das Reichskammergericht, die er in einer offenen Halle aufführen ließ.
(Otto Renkhoff)
Nachweise
Literatur
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 3, Leipzig 1876, S. 707 (Jakob Franck)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 3, Berlin 1957, S. 95 f. (Kurt Schreinert)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 100, Nr. 564
- Lexikon für Theologie und Kirche, 2. Aufl. Bd. 2, 1958, S. 885
- Rudolf Dämmert, Franz Callenbach und seine satirischen Komödien, Stuttgart 1903
- Duhr 3, 1921, S. 92; 4 I, 1928, S. 146-50; 4 II, 1928, S. 88-100;
- MWG 10, 1927, S. 11;
- L. Koch S. 287;
- H. K. Hofmeier. In: Medizin heute 13, 1965, H. 5;
- Kosch DDL 3. Aufl. 2, 1969, S. 445
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Callenbach, Franz“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/2219_callenbach-franz> (aufgerufen am 17.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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