Rotenburg, Helfrich von

 
belegt seit
1223
gestorben
18.9.1259
Beruf

Andere Namen

Weitere Namen

Rotenberg, Helfrich%von

Familie

Verwandte

Ballhausen, Eckhard von <Schwiegersohn>

Leben

Aus der Biografie

Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Bezeugt 1223 eine Urkunde Landgraf Ludwigs IV. von Thüringen für das Kloster Kreuzburg1. 1229 Juli 10 weilt er bei Landgraf Heinrich von Thüringen auf der Wartburg, als dieser eine Schutzurkunde für Kloster Lippoldsberg ausstellt2 und findet sich in der Begleitung Landgraf Konrads in Kassel, als dieser 1231 September 22 dem Kloster Berich das alte Fritzlarer Vogteihaus am Friedhof schenkt3. 1233 November 25 ist er im Gefolge Landgraf Konrads in Marburg, als sich dieser mit den Grafen Gottfried und Berthold von Ziegenhain wegen des Besitzes seines Vatersbruders Friedrich von Wildungen in Ziegenhain, Treysa und Staufenberg vergleicht und sich mit den Grafen verbündet, wofür er als einen seiner Bürgen Helfrich von Rotenburg stellt4. Im nächsten Jahr ist Helfrich in Rotenburg selbst zugegen, als hier Landgraf Konrad von Thüringen dem Kloster Spießkappel gen. Rechte und Besitzungen in Hessen bestätigt5. Er ist wohl auch noch mit jenem Ritter Helfrich von Rotenburg identisch, der zusammen mit Hartrad von Rotenburg im Dezember 1250 einen Güterstreit des Klosters Haina als Schiedsrichter entscheidet6. 1259 September 18 bezeichnet Ritter Eckhard von Ballhausen seinen Schwiegervater Helfrich von Rotenburg als verstorben7. Da Helfrich meist zusammen mit maßgeblichen örtlichen Amtsträgern der Thüringer Herrschaft in Hessen wie Konrad von Elben, Guntram von Marburg, Giso von Gudensberg, Widerold von Rengshausen u. a. genannt wird, kann nicht zweifelhaft sein, daß er diesem Kreis in gleicher Funktion angehört hat.

Nachweise

Fußnoten

  1. Dobenecker, Reg. Thur. II Nr. 2109. Dobenecker reiht ihn allerdings im Register nicht unter Rotenburg sondern unter Rotenberg ein.
  2. Dobenecker, Reg. Thur. III Nr. 66.
  3. Ebd. Nr. 216. Actum Ahnaberg in ecclesia. Helfrich steht hier nach Giso von Gudensberg an der Spitze einer ganzen Gruppe hessischer Gefolgsleute des Landgrafen.
  4. Ebd. Nr. 369.
  5. Dobenecker, Reg. Thur. III Nr. 578 setzt die Handlung vor den Eintritt Konrads in den Deutschen Orden 1234 November 18, die Beurkundung dagegen erst in das Jahr 1235.
  6. Franz, Haina I, Nr. 183.
  7. Dobenecker, Reg, Thur. III Nr. 2747.

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Rotenburg, Helfrich von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/22185_rotenburg-helfrich-von> (aufgerufen am 15.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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