Reckerode, Wilhelm von
belegt seit
13.9.1499 belegt bis
1525 Beruf
Hofgesinde, Kammermeister, JunkerFamilie
Verwandte
Reckerode, Rabe von <Bruder>, belegt 1500–1522, Wildschütz, Truppenführer, Edelmann
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Bruder Rabes von Reckerode1, im Dienst Landgraf Wilhelms II. 1499 September 132, im Hofgesinde des Landgrafen als Einrösser (1501)3. Auf Landgraf Wilhelms II. Kammer (1501)4, 1507 Januar 115. 1514 bezeichnen ihn die Regenten als Landgraf Wilhelms II. „Kammermeister“, der als Kleinodienregister geführt und mit den Landgrafen abgerechnet habe6. Im Zusatz vom Testament von 1506 August 11 vermacht ihm Landgraf Wilhelm II. 200 fl.7. Unter Landgraf Philipp Junker bei Hofe 1523, 15258.
Bruder Rabes von Reckerode1, im Dienst Landgraf Wilhelms II. 1499 September 132, im Hofgesinde des Landgrafen als Einrösser (1501)3. Auf Landgraf Wilhelms II. Kammer (1501)4, 1507 Januar 115. 1514 bezeichnen ihn die Regenten als Landgraf Wilhelms II. „Kammermeister“, der als Kleinodienregister geführt und mit den Landgrafen abgerechnet habe6. Im Zusatz vom Testament von 1506 August 11 vermacht ihm Landgraf Wilhelm II. 200 fl.7. Unter Landgraf Philipp Junker bei Hofe 1523, 15258.
Nachweise
Fußnoten
- Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (14a/3 Bel. zu 1517 Mai 11). ↑
- Rechn. I, Grebenstein (56/1 Bl. 30): 1 vt. korn den hunden zcu brode gebagken, als Wilhelm von Reckroit nach hunern reit. ↑
- Kopiar 131a II Bl. 16v., 25, 37. – Im RR Nr. 2949 zu 1500 Mai 16 ist zwischen: der Hofmeister von Reckerode, der Amtmann von Vacha, ein Komma ausgefallen. Es heißt richtig: der Hofmeister, von Reckerode, der Amtmann von Vacha. Demgemäß ist auch das Register zu verbessern und der Hofmeister von Reckerode zu streichen. Ein solcher ist sonst nirgends belegt, dagegen war damals Hermann von Reckerode Amtmann von Vacha. ↑
- Gundlach II Nr. 20. ↑
- Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (11/9 Bl. 8v.). Er liefert dem Kammerschreiber 150 fl. 10 alb. 4 Löwenpfennige vom Landzoll zu Vacha. ↑
- Glagau, Landtagsakten S. 184 Anm. Die Bemerkung Gundlachs III S. 201 in Anm. 1 gegen Glagau ist gegenstandlos, denn hier bezeichnet „Kammermeister“ nichts anderes als den Vorsteher der persönlichen Wohngemächer (Kammern) des Fürsten, zu denen auch Kammerknechte und Kammertürhüter gehörten. ↑
- Urkk., Landgräfliche Testamente. Auch dieses Vermächtnis läßt die engen persönlichen Beziehungen zum Fürsten erkennen. – Siehe auch Rabe von Reckerode. ↑
- Gundlach III S. 201. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 662, Nr. 2356.
- Glagau, Hessische Landtagsakten 1: 1508–1521, Marburg 1901
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 2: Urkunden und Akten, Marburg 1932
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 201
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Reckerode, Wilhelm von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/22023_reckerode-wilhelm-von> (aufgerufen am 16.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/22023