Philipp
belegt seit
10.1.1272 Beruf
SchultheißWirken
Lebensorte
Marburg
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
[Unter]Schultheiß zu Marburg 1272 Januar 101.
[Unter]Schultheiß zu Marburg 1272 Januar 101.
Nachweise
Fußnoten
- Wyß, DO-UB I Nr. 269 (scultetus). Sein Familienname ist nicht zu ermitteln (siehe Küch, Salbücher in ZHG 39, 1905 S. 154). – Diefenbach, Kreis Marburg S. 246 sieht ihn wegen seiner Stellung in der Zeugenliste – nach den adligen Verwandten der Ausstellerin (darunter des bisherigen Marburger Schultheißen Ritter Senand von Buseck [siehe dort], der hier jedoch ohne Titel, nur mit seinem Verwandtschaftsgrad zur Ausstellerin genannt ist) und an der Spitze der Marburger Schöffen – nicht als Schultheißen, sondern als Unterschultheißen an, wie er damals auch in anderen oberhessischen Städten vorkommt. Er dürfte dann bürgerlicher Herkunft gewesen sein. ↑
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 636, Nr. 2273.
- Wyß, Hessisches Urkundenbuch, Abt. 1: Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei Hessen, Bd. 1: 1207–1299, Leipzig 1879
- Diefenbach, Der Kreis Marburg. Seine Entwicklung aus Gerichten, Herrschaften und Ämtern bis ins 20. Jahrhundert, Marburg 1943
- Küch, Die ältesten Salbücher des Amtes Marburg, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 39 (1905), S. 145-258
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Philipp“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/21928_philipp> (aufgerufen am 15.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/21928