Palandt, Otto

 
geboren
1.5.1877 Stade
gestorben
3.12.1951 Hamburg
Beruf
Jurist
Titel
Dr. jur.
Konfession
evangelisch
GND-Explorer
12474916X

Wirken

Werdegang

  • Besuch des Gymnasiums in Hildesheim
  • 1897 Studium der Rechte in München, Leipzig und Göttingen
  • Promotion zum Dr. jur.
  • 1904 Gerichtsassessor
  • 1906 Amtsrichter, später Amtsgerichtsrat in Zirn
  • 1912 Landgerichtsrat in Kassel
  • 1919 Landrichter am deutschen Obergericht in Warschau
  • 1916 Oberlandesgerichtsrat in Posen
  • 1919-1933 Oberlandesgerichtsrat in Kassel, auch Vorsitzender in dem für Arbeitssachen zuständigen Staatlichen Schlichtungsausschuss
  • 1933 erst Vizepräsident, dann Präsident des preußischen Landesjustizprüfungsamtes, 1934-1943 Präsident des Reichsjustizprüfungsamtes, zuständig für die gesamte Juristenausbildung im Deutschen Reich, führte Arbeitsgemeinschaften zur Ergänzung der Stationsausbildung ein, erweiterte bei der zweiten Staatsprüfung das Prüfungskollegium auf vier Prüfer und führte das Führerprinzip bei juristischen Prüfungen ein, verfasste eine neubearbeitete Justizausbildungsordnung
  • 1939-1951 Herausgeber und Gesamtredakteur des „Palandt“, des bekanntesten und verbreitetsten BGB-Kurzkommentars
  • Mitglied im Deutschen Richterbund und seit 1933 Mitglied der NSDAP

Lebensorte

Hildesheim; München; Leipzig

Familie

Vater

Palandt, Ernst Wihelm, GND, 1848-1924, Pfarrer in Soßmar und Banteln, Sohn des Wilhelm Palandt, GND, 1820–1896, aus Sottrum bei Derneburg, Waisenhausvater in Hildesheim, und der Doris Billerbeck, * 1824 (?), † 1880

Nachweise

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Palandt, Otto“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/21858_palandt-otto> (aufgerufen am 22.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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