Olshausen, Berthold
belegt seit
13.6.1457 gestorben
vor 17.9.1506 Beruf
Kleriker, Rektor, KaplanAndere Namen
Weitere Namen
Oilshausen, Berthold
Oelshusen, Berthold
Olshusen, Bertold
Wirken
Lebensorte
Kassel
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Kleriker im Weißenhofe in Kassel 1457 Juni 131, Pater (Rektor) daselbst 1468 Januar 12, 1471 März 133, wird 1469 August 7 von Landgraf Ludwig II.4 zu seinem Kaplan und Familiaren5 bestellt und erhält von ihm alle Vergünstigungen und Ehrenrechte, deren sich seine Familiaren erfreuen. Wenn er in Geschäften des Landgrafen in fremde Länder reist, bittet der Landgraf alle Machthaber und Beamten ihn frei passieren zu lassen und ihn notfalls mit sicherem Geleit zu versehen6. Olshausen lebt im Weißenhof zu Kassel noch 1491 Mai 157, ist auch Rektor des Süsternhauses zu Immenhausen und als solcher vor 1506 September 17 verstorben8.
Kleriker im Weißenhofe in Kassel 1457 Juni 131, Pater (Rektor) daselbst 1468 Januar 12, 1471 März 133, wird 1469 August 7 von Landgraf Ludwig II.4 zu seinem Kaplan und Familiaren5 bestellt und erhält von ihm alle Vergünstigungen und Ehrenrechte, deren sich seine Familiaren erfreuen. Wenn er in Geschäften des Landgrafen in fremde Länder reist, bittet der Landgraf alle Machthaber und Beamten ihn frei passieren zu lassen und ihn notfalls mit sicherem Geleit zu versehen6. Olshausen lebt im Weißenhof zu Kassel noch 1491 Mai 157, ist auch Rektor des Süsternhauses zu Immenhausen und als solcher vor 1506 September 17 verstorben8.
Nachweise
Fußnoten
- Schultze, Kasseler Klöster Nr. 1202. ↑
- Ebd. Nr. 1208. ↑
- Ebd. Nr. 1214. Vgl. dazu K. Heinemeyer, Die Marburger Kugelherren als Wegbereiter der Universität (Academia Marburgensis 1977 S. 27). ↑
- Bei dem regen Interesse, daß Landgraf Ludwigs Gemahlin Mechthild von Württemberg dem klösterlichen und geistlichen Leben entgegenbrachte (s. die Nachweise im Register dieses Werkes) möchte ich annehmen, daß sie an dieser Bestallung wesentlich Anteil hatte. ↑
- Schultze, Kasseler Klöster Nr. 1213 überträgt familiaris als Diener (und zitiert den lateinischen Passus). Das ist jedoch zu allgemein. Olshausen wurde damit unmittelbarer Angehöriger des Hofgesindes oder Hofstaates. Gundlach III S. 333 reiht ihn unter die geistlichen Räte ein, wofür mir zwar sonst kein Beleg bekannt geworden ist, doch kann man seine Bestallung so deuten, in der ausdrücklich von Aufträgen durch den Landgrafen die Rede ist. ↑
- Schultze, Kasseler Klöster Nr. 1213. ↑
- Ebd. Nr. 1224. ↑
- Ebd. Nr. 1232. ↑
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 616, Nr. 2201
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Band 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 188
- Schultze, Klöster, Stifter und Hospitäler der Stadt Kassel und Kloster Weißenstein, Marburg 1913
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Olshausen, Berthold“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/21848_olshausen-berthold> (aufgerufen am 15.04.2026)
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