Meißner, Heinrich
belegt seit
22.11.1461 gestorben
nach 4.6.1491 Beruf
Diener, Schütze, SchultheißAndere Namen
Weitere Namen
Missener, Heinrich
Meißner, Heinz
Wirken
Lebensorte
Witzenhausen
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Diener Landgraf Ludwigs II., der ihn mit 9 ½ Acker Land und einem Garten vor Witzenhausen belehnt, die vordem der † Wittekind Pramper innehatte1; dient dem Landgrafen mit 3 Pferden 1461 November 222 und 1464 August 73 und erhält 1463 Juli 17 als Schütze vom Kasseler Kammerschreiber 2 ½ fl. für eine Armbrust4. Im landgräflichen Dienst dann erst wieder nachweisbar 1482 Juli 4/55 und 14836. 1484 Mai 23 überträgt Landgraf Wilhelm I. zugleich im Namen seines Bruders Landgraf Wilhelm II. in Ansehung der Dienste, die ihnen ihr Türknecht Heinz Meißner und ihre [Halb-]Schwester Anna, seine Hausfrau7, ihrer Mutter, der Landgräfin Mechthild, lange Zeit und bisher geleistet haben, diesen eine Kemenate zu Waldau mit Zubehör an Liegenschaften und den Dienstleistungen, die zu ihrer Bewirtschaftung erforderlich sind, bis sie die Landgrafen mit 200 fl. wieder eingelöst haben. Er muß ein Pferd auf eigene Kosten halten und damit den Landgrafen zur Verfügung stehen8. Schultheiß zu Grebenstein 14909, stirbt 1491 nach Juni 410.
Diener Landgraf Ludwigs II., der ihn mit 9 ½ Acker Land und einem Garten vor Witzenhausen belehnt, die vordem der † Wittekind Pramper innehatte1; dient dem Landgrafen mit 3 Pferden 1461 November 222 und 1464 August 73 und erhält 1463 Juli 17 als Schütze vom Kasseler Kammerschreiber 2 ½ fl. für eine Armbrust4. Im landgräflichen Dienst dann erst wieder nachweisbar 1482 Juli 4/55 und 14836. 1484 Mai 23 überträgt Landgraf Wilhelm I. zugleich im Namen seines Bruders Landgraf Wilhelm II. in Ansehung der Dienste, die ihnen ihr Türknecht Heinz Meißner und ihre [Halb-]Schwester Anna, seine Hausfrau7, ihrer Mutter, der Landgräfin Mechthild, lange Zeit und bisher geleistet haben, diesen eine Kemenate zu Waldau mit Zubehör an Liegenschaften und den Dienstleistungen, die zu ihrer Bewirtschaftung erforderlich sind, bis sie die Landgrafen mit 200 fl. wieder eingelöst haben. Er muß ein Pferd auf eigene Kosten halten und damit den Landgrafen zur Verfügung stehen8. Schultheiß zu Grebenstein 14909, stirbt 1491 nach Juni 410.
Nachweise
Fußnoten
- Kopiar L 3 Bl. 264 (ohne Datum). ↑
- Rechn. I, Witzenhausen (114/6 Bl. 11). ↑
- Rechn. I, Trendelburg (107/9 Bl. 12v.). ↑
- Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (11/4 Bl. 4v.). ↑
- Rechn. I, Witzenhausen (114/14 Bl. 3v). ↑
- Rechn. I, Kassel Schultheiß (68/6 Bl. 51). ↑
- Knetsch, Haus Brabant S. 61. ↑
- Kopiar 11 Nr. 108. ↑
- Rechn. I, Grebenstein (54/3 Bl. 20 und 7). Siehe dazu unter Johann Pfannkuchen. ↑
- Ebd. 54/4 Bl. 9: 1 ½ ml. korn [Juni 4] dem schultheißen Heyntz Missner seligen. Er war also bei Herstellung der Reinschrift der Rechnung verstorben. ↑
Quellen
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Meißner, Heinrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/21600_meissner-heinrich> (aufgerufen am 15.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/21600