Meckbach, Johann
belegt seit
1503 belegt bis
1518 Beruf
Theologe, Kaplan, KammerknechtAndere Namen
Weitere Namen
Meckbach von Spangenberg, Johann%der Ältere
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Von Spangenberg1 studiert seit 1503 in Wittenberg Theologie, wird Kaplan Landgraf Wilhelms II.2, dient seit Mitte 1508 Landgraf Wilhelms I. in Spangenberg auf dem Saale3 und dürfte mit Johann, Kaplan der Landgräfin Anna identisch sein, der sie im November 1514 zum Kaiser nach Innsbruck begleitet4. Er quittiert 1513 Juni 1 über eine Abschlagszahlung von 10 fl. auf seine Forderungen wegen der Dienste, die er Landgraf Wilhelm (I.) geleistet hat5. 1515 Juni 27 quittiert er dem Kammerschreiber über 11 fl. rückständigen Dienstgeldes, die man ihm für seine Dienste als Kammerknecht Landgraf Wilhelms I. schuldet6. Wird 1514 Juni 217 und 1516 August 218 als Kammerknecht mit 8 fl. jährlich besoldet und wird 1517 März 18 als Johann Meckbach von Spangenberg d. Ä., Kammerknecht Landgraf Philipps, bezeichnet9. Er liest auf Trinitatis 1518 seine erste Messe und bleibt weiterhin im Dienst Landgraf Philipps10.
Von Spangenberg1 studiert seit 1503 in Wittenberg Theologie, wird Kaplan Landgraf Wilhelms II.2, dient seit Mitte 1508 Landgraf Wilhelms I. in Spangenberg auf dem Saale3 und dürfte mit Johann, Kaplan der Landgräfin Anna identisch sein, der sie im November 1514 zum Kaiser nach Innsbruck begleitet4. Er quittiert 1513 Juni 1 über eine Abschlagszahlung von 10 fl. auf seine Forderungen wegen der Dienste, die er Landgraf Wilhelm (I.) geleistet hat5. 1515 Juni 27 quittiert er dem Kammerschreiber über 11 fl. rückständigen Dienstgeldes, die man ihm für seine Dienste als Kammerknecht Landgraf Wilhelms I. schuldet6. Wird 1514 Juni 217 und 1516 August 218 als Kammerknecht mit 8 fl. jährlich besoldet und wird 1517 März 18 als Johann Meckbach von Spangenberg d. Ä., Kammerknecht Landgraf Philipps, bezeichnet9. Er liest auf Trinitatis 1518 seine erste Messe und bleibt weiterhin im Dienst Landgraf Philipps10.
Nachweise
Fußnoten
- Vgl. C. Knetsch, Landgraf Philipps Leibarzt Dr. Johann Meckbach und seine Sippe (ZHG 56, 1927 S. 128 f.) ↑
- Ebd. ↑
- Rechn. I, Spangenberg (103/4 Bl. 33v.). ↑
- Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (11/10 Bl. 34v.). ↑
- Ebd. 11/11 Bl. 32 und 12c/3 Bel. ↑
- Ebd. 13a/9a Bel. mit eigenhändiger Unterschrift und Siegel. ↑
- Ebd. 11/10 Bl. 19. ↑
- Ebd. 14/5 Bel. ↑
- Ebd. 14a/2 Bel. ↑
- Siehe Anm. 1. ↑
Quellen
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Meckbach, Johann“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/21575_meckbach-johann> (aufgerufen am 10.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/21575