Malsburg, Otto von der
belegt seit
6.4.1473 belegt bis
26.8.1506 Beruf
Helfer, Rat, AmtmannWirken
Lebensorte
Gieselwerder
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ritter1, Helfer Landgraf Ludwigs II., in der Mainzer Stiftsfehde bei der Einnahme der mainzischen Pfandschaften Hofgeismar, Gieselwerder und Schöneberg2. Amtmann (als Pfandinhaber?) von Gieselwerder 1473 April 63, reitet zusammen mit dem Marschall Johann Schenk zu Schweinsberg 1477 März zu Herzog Wilhelm von Braunschweig nach Münden4. Im landgräflichen Dienst 1477 November 85, 1479 Februar 106 und 14847. (Pfand)Amtmann zu Liebenau und Rat Wilhelm I Landgraf Wilhelms I. 1487 Mai 48. 1489 Mai 5 erhöht Ritter Otto v. d. Malsburg die Pfandsumme auf das ihm versetzte Amt Liebenau und das Dorf Niedermeiser um 100 fl.9. Rat Herzog Wilhelms von Braunschweig-Lüneburg 1490 Januar 2510. Gehört zu den Statthaltern Landgraf Wilhelms I. während dessen Palästinareise 149111. Erscheint als Rat Landgraf Wilhelms II. von 1494 Februar 1412 bis 1506 August 2613. Er ist zugleich noch immer Amtmann von Liebenau14.
Ritter1, Helfer Landgraf Ludwigs II., in der Mainzer Stiftsfehde bei der Einnahme der mainzischen Pfandschaften Hofgeismar, Gieselwerder und Schöneberg2. Amtmann (als Pfandinhaber?) von Gieselwerder 1473 April 63, reitet zusammen mit dem Marschall Johann Schenk zu Schweinsberg 1477 März zu Herzog Wilhelm von Braunschweig nach Münden4. Im landgräflichen Dienst 1477 November 85, 1479 Februar 106 und 14847. (Pfand)Amtmann zu Liebenau und Rat Wilhelm I Landgraf Wilhelms I. 1487 Mai 48. 1489 Mai 5 erhöht Ritter Otto v. d. Malsburg die Pfandsumme auf das ihm versetzte Amt Liebenau und das Dorf Niedermeiser um 100 fl.9. Rat Herzog Wilhelms von Braunschweig-Lüneburg 1490 Januar 2510. Gehört zu den Statthaltern Landgraf Wilhelms I. während dessen Palästinareise 149111. Erscheint als Rat Landgraf Wilhelms II. von 1494 Februar 1412 bis 1506 August 2613. Er ist zugleich noch immer Amtmann von Liebenau14.
Nachweise
Fußnoten
- Nach Buttlar, Stammtafeln war er angeblich Drost zu Schöneberg, Liebenau, Kogelnberg, Landvogt zu Ditmarsen und Erfurt, angeblich † 1504. ↑
- Gundlach, Mainzer Stiftsfehde S. 138 Nr. 24. ↑
- Rechn. I, Grebenstein (53/7 Bl. 36): 6 metzen habern ... Ebert Hakin, Herman Kirchoff und Albert jeger, als die hern Otten den Werder hatten ingethan. ↑
- Rechn. I, Marburg Kammerschreiber (2/1 Bl. 56). ↑
- Rechn. I, Grebenstein (54/5 Bl. 16v). ↑
- Rechn. I, Marburg Kammerschreiber (2/3 Bl. 55v.): Der Doktor von Straßburg, der wegen des Herrn Otto v. d. M. in Kassel war, wird auf der Rückreise in Marburg mit Wein beschenkt. Derselbe Doktor von Straßburg erhielt bereits 1478 Dezember 8 eine gleiche Gabe (ebd. Bl. 55). ↑
- Rechn. I, Melsungen (82/15 Bl. 5). ↑
- Gundlach III S. 164 (nach Urkundenabschriften). ↑
- Urkk., Gen-Rep. Liebenau. ↑
- Kopiar 11 Nr. 50. ↑
- Rechn. I, Grebenstein (54/4 Bl. 55y.). ↑
- Kopiar L 5 Bl. 117. ↑
- Kopiar 59 II Nr. 12. ↑
- Ebd. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 544, Nr. 1952
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 164
- Gundlach, Hessen und die Mainzer Stiftsfehde 1461–1463, Marburg 1899
- von Buttlar, Stammbuch der althessischen Ritterschaft, enthaltend die Stammtafeln der im ehemaligen Kurfürstenthum Hessen ansässigen zur althessischen Ritterschaft gehörigen Geschlechter, Kassel 1888
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Malsburg, Otto von der“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/21533_malsburg-otto-von-der> (aufgerufen am 17.04.2026)
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