Malsburg, Engelbrecht von der
belegt seit
5.4.1508 belegt bis
28.5.1515 Beruf
Verweser, Amtmann, RatAndere Namen
Weitere Namen
Malsburg, Engelhard%von der
Wirken
Lebensorte
Spangenberg
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Von der Malsburg, Engelbrecht1, im Dienst Landgraf Wilhelms II. 1508 April 52, wird beim Tode Landgraf Wilhelms II. 1509 Juli 10 zum Verweser von Schloß und Stadt Spangenberg neben dem dortigen Amtmann bestellt3, Rat der Landgräfin Anna 1509 Dezember 44, wird 1510 kurz vor Februar 275 zum Amtmann in Reichenbach ernannt. Als solcher schreibt er 1513 Juni 17 an die Landhofmeisterin Mechthild von Boyneburg, daß in der Fastenzeit sein Landknecht gestorben sei und das Regiment noch keinen neuen bestellt habe. Er bittet den Überbringer dieses Schreibens, Heinrich Brühl (Brullen), Bürgermeister zu Lichtenau, zum Landknecht ernennen zu lassen, da sich die landgräflichen reisigen Knechte, wenn sie keine andere Nahrung am Ort haben, von dem Amtsgut [des Landknechtsamtes] allein nicht erhalten können. Heinrich hat Nahrung am Orte, ist mit Pferd und Harnisch gerüstet, kennt Wege und Stege gut und ist fromm und redlich. Er bittet sie also daher, sich beim Landhofmeister entsprechend zu verwenden6. Amtmann zu Reichenbach noch 1515 Mai 27/287.
Von der Malsburg, Engelbrecht1, im Dienst Landgraf Wilhelms II. 1508 April 52, wird beim Tode Landgraf Wilhelms II. 1509 Juli 10 zum Verweser von Schloß und Stadt Spangenberg neben dem dortigen Amtmann bestellt3, Rat der Landgräfin Anna 1509 Dezember 44, wird 1510 kurz vor Februar 275 zum Amtmann in Reichenbach ernannt. Als solcher schreibt er 1513 Juni 17 an die Landhofmeisterin Mechthild von Boyneburg, daß in der Fastenzeit sein Landknecht gestorben sei und das Regiment noch keinen neuen bestellt habe. Er bittet den Überbringer dieses Schreibens, Heinrich Brühl (Brullen), Bürgermeister zu Lichtenau, zum Landknecht ernennen zu lassen, da sich die landgräflichen reisigen Knechte, wenn sie keine andere Nahrung am Ort haben, von dem Amtsgut [des Landknechtsamtes] allein nicht erhalten können. Heinrich hat Nahrung am Orte, ist mit Pferd und Harnisch gerüstet, kennt Wege und Stege gut und ist fromm und redlich. Er bittet sie also daher, sich beim Landhofmeister entsprechend zu verwenden6. Amtmann zu Reichenbach noch 1515 Mai 27/287.
Nachweise
Fußnoten
- Die Schreibung seines Vornamens schwankt zwischen Engelbrecht und Engelhard (siehe unter Eckebrecht von der Malsburg). ↑
- Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (12a/2 Bel.). ↑
- Rechn. I, Spangenberg (103/13 Bel.). ↑
- Rechn. I, Lichtenau (72/2 Bl. 16, 17). Er begleitet die Landgräfin auf den Mühlhäuser Schiedstag zwischen ihr und den Regenten unter Vermittlung der sächsischen Herzöge (Gundlach, Landtagsakten Nr. 16). ↑
- Rechn. I, Lichtenau (72/3 Bel.). ↑
- Best. 257, Fragmenta actorum des Hofgerichts Bd. XLVI Nr. 15. Leider ist nicht festzustellen, ob dieser Versuch erfolgreich war, was von Bedeutung für die Rolle wäre, die des Landhofmeisters Ludwig von Boyneburg Frau gespielt hat. Jedenfalls muß ihr Malsburg eine entsprechende Einflußmöglichkeit zugetraut haben. ↑
- Siehe unter Rabe v. Reckerod. ↑
Quellen
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Malsburg, Engelbrecht von der“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/21529_malsburg-engelbrecht-von-der> (aufgerufen am 14.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/21529