Löwenstein, Hermann von
belegt seit
5.8.1349 belegt bis
24.4.1370 Beruf
Obermann, Amtmann, PfandamtmannAndere Namen
Weitere Namen
Löwenstein gen. Schweinsberg, Hermann%von
Wirken
Lebensorte
Grebenstein; Rosenthal
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Gen. Schweinsberg1, wird 1349 August 5 im Vertrag zwischen Landgraf Hermann I. undLandgraf Heinrich II., worin jener Stadt und Amt Grebenstein erhält, zum fünften Mann oder Obermann des eingesetzten Schiedsgerichtes bestimmt2, ist 1356 Oktober 23 (zusammen mit Ludwig Schenk) mainzischer Amtmann zu Rosenthal3, desgl. 1357 Dezember4, und wird 1358 Januar 25 zum mainzischen Pfandamtmann zu Itter bestellt5; er erklärt 1365 November 12, daß Landgraf Heinrich die ihm für 500 Mark Silber Fritzlarer Gewichtes verkaufte Rente von 50 Mark Silber aus dem Gericht Homberg/O. jederzeit für diesen Betrag wieder einlösen kann6. 1367 Juni 5 wird er im Vertrag zwischen Landgraf Heinrich und den Grafen Otto und Heinrich von Waldeck wiederum als fünfter und damit als Obermann des eingesetzten Schiedsgerichtes bestellt7. 1370 April 24 weist Landgraf Heinrich die Schuldforderungen Hermanns in Höhe von 673 ½ Mark und 16 Schill. auf seine Städte an8.
Gen. Schweinsberg1, wird 1349 August 5 im Vertrag zwischen Landgraf Hermann I. undLandgraf Heinrich II., worin jener Stadt und Amt Grebenstein erhält, zum fünften Mann oder Obermann des eingesetzten Schiedsgerichtes bestimmt2, ist 1356 Oktober 23 (zusammen mit Ludwig Schenk) mainzischer Amtmann zu Rosenthal3, desgl. 1357 Dezember4, und wird 1358 Januar 25 zum mainzischen Pfandamtmann zu Itter bestellt5; er erklärt 1365 November 12, daß Landgraf Heinrich die ihm für 500 Mark Silber Fritzlarer Gewichtes verkaufte Rente von 50 Mark Silber aus dem Gericht Homberg/O. jederzeit für diesen Betrag wieder einlösen kann6. 1367 Juni 5 wird er im Vertrag zwischen Landgraf Heinrich und den Grafen Otto und Heinrich von Waldeck wiederum als fünfter und damit als Obermann des eingesetzten Schiedsgerichtes bestellt7. 1370 April 24 weist Landgraf Heinrich die Schuldforderungen Hermanns in Höhe von 673 ½ Mark und 16 Schill. auf seine Städte an8.
Nachweise
Fußnoten
- Er wird zwar nur von Schweinsberg genannt, führt jedoch in seinen Siegeln einen Schild, der im Zinnenschnitt schräggeteilt ist. ↑
- Kuchenbecker, Erbhofämter S. 105. ↑
- Franz, Haina II Nr. 637. Er war es schon vor 1354 (Falk, Mainzer Behördenorganisation S. 88 Nr. 130). ↑
- Franz, Haina II Nrr. 646, 648. ↑
- Falk, Mainzer Behördenorganisation S. 88 Nr. 130. ↑
- Urkk., Gen.-Rep. Homberg. ↑
- Urkk., Waldecker Urkk. Nr. 11289. ↑
- Urkk., Quittungen. ↑
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 532, Nr. 1907.
- Franz (Bearb.), Kloster Haina. Regesten und Urkunden, Bd. 2: 1300–1560 (1648), Marburg 1970
- Falk, Die Mainzer Behördenorganisation in Hessen und auf dem Eichsfelde bis zum Ende des 14. Jahrhunderts, Marburg 1930
- Kuchenbecker, Gegründete Abhandlung von denen Erb-Hof-Aemtern der Landgrafschaft Hessen, Marburg 1744
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Löwenstein, Hermann von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/21486_loewenstein-hermann-von> (aufgerufen am 14.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/21486