Keudel, Heinrich
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Leben
Aus der Biografie
Erhält 1374 zusammen mit seinem Bruder Rudolf Keudel und Rudolf von Stockheim von den Landgrafen Heinrich II. und Hermann, das, was diese an ihrer Hälfte von Treffurt noch nicht versetzt haben, zum Pfand1. 1385 Februar 17 ist Heinrich im landgräflichen Dienst nachweisbar2. 1393 übernimmt Rudolf zusammen mit seinem Bruder Heinrich mit Zustimmung Landgraf Hermanns den von ihm an Heiso von Falken verpfändeten Anteil an Treffurt von dessen Witwe und ihrem Schwiegersohn Otto von Leimbach3; dazu übernehmen beide 1393 August 27 mit Zustimmung des Landgrafen das Viertel am 24. Teile des Hauses und Dorfes Wanfried, das der † Heimbrod von Boyneburg gen. der Riche vom Landgrafen innehatte, für 150 Mark Silbers4. 1395 August 29 ist Heinrich Fehdehelfer Landgraf Hermanns gegen Ritter Ernst von Uslar und dessen Genossen5. 1397 Februar 18 bekundet Rudolfs Witwe Else [von Boyneburg gen.] von Hohenstein, daß Landgraf Hermann den von ihm verpfändeten Teil am Schlosse Wanfried wieder eingelöst hat6. 1412 Januar 25 bzw. 1413 Mai 24 lösen dann Heinrich v. Falken und Hermann und Hans v. Harstall die Keudelsche Pfandschaft an Treffurt für insgesamt 500 Mark ab7.
Nachweise
Fußnoten
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 454, Nr. 1584.
- Armbrust, Göttingens Beziehungen zu den hessischen Landgrafen. 1. Unter Heinrich II. (1328–76) und Otto II. (1340–66), in: Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde 41 (1908), S. 97-222
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Keudel, Heinrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/21122_keudel-heinrich> (aufgerufen am 11.04.2026)
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