Leben
Aus der Biografie
Wäppner, nimmt im Kriege mit Mainz [1364] am Zuge Landgraf Heinrichs II. gegen Fritzlar teil1, quittiert 1368 Dezember 24 über den Ersatz aller Schäden, die er in der Gefangenschaft des Grafen von Arnsberg erlitten hatte2, bekundet 1372 März 22, daß ihm Landgraf Heinrich von den beiden ihm vom Landgrafen befohlenen Ämtern Grünberg und Nordeck 50 Pfd. Hlr. und 20 kleine Gulden schuldig geblieben ist3, wofür ihm die Landgrafen Heinrich und Hermann 1372 Dezember 18 die Hälfte ihrer Gülte aus der Mühle zu Grünberg unter dem Spital für die nächsten 12 Jahre anweisen4. Als Ersatz für die Verluste, die Siegfried als Helfer Landgraf Hermanns im Sternerkrieg erlitten hat, verpfändet ihm dieser 1377 die Dörfer Queckborn und Saasen für 113 Mark Kasseler Währung5.
Nachweise
Fußnoten
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 449, Nr. 1571.
- Baur, Hessische Urkunden, Bd. 1: Die Provinzen Starkenburg und Oberhessen von 1016-1399 enthaltend, Darmstadt 1860
- Demandt (Bearb.), Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Fritzlar im Mittelalter, Marburg 1939
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kesselring, Siegfried“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/21107_kesselring-siegfried> (aufgerufen am 22.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/21107