Isenburg-Grenzau, Jakob Edler von
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Edler, wird 1478 März 25 von Landgraf Heinrich III. zum Rat und Diener angenommen. Er erhält jährlich 50 fl., von denen er seinem Diener Gerlach Ritzauge von Tiefenbach jährlich 10 fl. geben soll. Dem Landgrafen steht die Öffnung des Schlosses Isenburg zu, doch muß er dafür das übliche Enthaltgeld von 50 fl. gemäß den Burgfriedensbestimmungen zahlen. Muß Jakob wegen seines Dienstes für den Landgrafen Lehen aufsagen, dann soll.der Landgraf mit diesem Gegner keinen Frieden schließen, wenn nicht die Rückgabe der Lehen zugestanden wird. Für andere Verluste wegen der Lehnsaufgabe und sonstige Fehdeschäden wird ihn der Landgraf entschädigen und ihm wie anderen im landgräflichen Dienst Futter und Kost geben1. Jakob ist im landgräflichen Dienst nachweisbar 1478 November 252 und bis 1479 Juli 73, bei der Einnahme der Grafschaft Katzenelnbogen im August d. J.4 und als Helfer des Landgrafen in der Einbecker Fehde, in der er Pferdeverluste erleidet, die ihm und seinen Dienern 1480 vergütet werden5.
Edler, wird 1478 März 25 von Landgraf Heinrich III. zum Rat und Diener angenommen. Er erhält jährlich 50 fl., von denen er seinem Diener Gerlach Ritzauge von Tiefenbach jährlich 10 fl. geben soll. Dem Landgrafen steht die Öffnung des Schlosses Isenburg zu, doch muß er dafür das übliche Enthaltgeld von 50 fl. gemäß den Burgfriedensbestimmungen zahlen. Muß Jakob wegen seines Dienstes für den Landgrafen Lehen aufsagen, dann soll.der Landgraf mit diesem Gegner keinen Frieden schließen, wenn nicht die Rückgabe der Lehen zugestanden wird. Für andere Verluste wegen der Lehnsaufgabe und sonstige Fehdeschäden wird ihn der Landgraf entschädigen und ihm wie anderen im landgräflichen Dienst Futter und Kost geben1. Jakob ist im landgräflichen Dienst nachweisbar 1478 November 252 und bis 1479 Juli 73, bei der Einnahme der Grafschaft Katzenelnbogen im August d. J.4 und als Helfer des Landgrafen in der Einbecker Fehde, in der er Pferdeverluste erleidet, die ihm und seinen Dienern 1480 vergütet werden5.
Nachweise
Fußnoten
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 414, Nr. 1420
- Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen 1060–1486, Bd. 3: Rechnungen, Besitzverzeichnisse, Steuerlisten und Gerichtsbücher 1295–1486, Wiesbaden 1956
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 117
- Diemar, Hessen und die Reichsstadt Köln im 15. Jahrhundert, in: Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins NF 8 (1899), S. 1-186
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Isenburg-Grenzau, Jakob Edler von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20946_isenburg-grenzau-jakob-edler-von> (aufgerufen am 10.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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