Walther, Johanna Gertrud*

Walther, Johanna Gertrud*
Andere Namen
Geburtsname
Philipp, Johanna Gertrud*
Wirken
Werdegang
- Examen als Lehrerin
- mehrere Jahre Volks- und Berufsschullehrerin
- Studium der Mathematik, Physik und Psychologie
- bis 1928 Psychologin in Göttingen
- ab 1928 Arbeit in Darmstädter Frauenvereinen wie dem Heidenreich-Sieboldt-Verein zur Betreuung von Wöchnerinnen und dem „Verein der Freundinnen junger Mädchen“
- Verantwortliche für das große Heim des „Vereins der Freundinnen junger Mädchen“ bis zur Beschlagnahmung durch die Nationalsozialisten
- nach dem Zweiten Weltkrieg unter anderem Mitglied im Deutschen Akademikerinnenbund
- leitete zehn Jahre den Darmstädter Frauenring
- Vorstandsmitglied der Südhessischen Arbeitsgemeinschaft für Erziehungshilfe
- Mitgründerin des Vereins für Familie- und Eheberatung
- Schöffin und Geschworene
- Übersetzerin des Werkes „Mensch und Menschmaschine“ des Begründers der Kybernetik Norbert Wiener ins Deutsche
- 1961 mit der Ehrenurkunde für verdiente Bürger von der Stadt Darmstadt ausgezeichnet
Lebensorte
Göttingen; Darmstadt
Familie
Partner
Walther, Alwin, * 6.5.1898, † 4.1.1967, Heirat 6.6.1924, 1928–1966 ordentlicher Professor für Mathematik an der Technischen Hochschule Darmstadt
Nachweise
Quellen
Literatur
- Stadtlexikon Darmstadt, Stuttgart 2006, S. 962 (Susanne Király)
Weblinks
Bildquelle
HStAD Bestand H 3 Darmstadt Nr. 48096 (beschnitten)
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Walther, Johanna Gertrud*“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/2091_walther-johanna-gertrud> (aufgerufen am 16.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/2091