Hugk, Hans
Andere Namen
Weitere Namen
Huck, Hans
Wirken
Lebensorte
Fritzlar; Frankenberg (Eder)
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Junker, ist 1421 erzbischöflich-mainzischer Burgmann zu Fritzlar1, Amtmann in Frankenberg 1425 Januar 132, Rat und Amtmann Landgraf Ludwigs I. in Frankenberg3, wird als solcher Ende 1426 von mainzisch-waldeckischer Seite im Kampf verwundet und gefangen genommen4 und muß sich 1427 Januar 13 durch Urfehde verpflichten, das landgräfliche Amt, seine Gelübde und seine Hilfe für den Landgrafen aufzusagen5. 1427 Dezember 11 vergleichen sich er und sein Sohn Heinrich, beide [wieder] Amtleute zu Frankenberg, mit Landgraf Ludwig wegen ihrer Schäden von amtswegen, die der Landgraf unter dem Siegel Eckhard Riedesels, Landvogtes an der Lahn, in Höhe von 235 fl. anerkennt6. Amtmann in Frankenberg auch noch 1430 Dezember 177. Heimlicher 1430 Mai 148. 1431 März 6 bekunden Hans und sein Sohn Heinrich, daß sich Landgraf Ludwig verpflichtet hat, ihren Teil der Pfandschaft Wolkersdorf zun ihren Lebezeiten nicht abzulösen9. Im gleichen Monat wird Hans vom Landgrafen auf den Nürnberger Reichstag entsandt10. 1433 Mai 21 erhält er das Frankenberger Steinhaus und 53 Morgen Land daselbst, mit Wiese und Garten, die der Frankenberger Schultheiß innegehabt hat, als Burglehen11. 1436 November 10 quittiert er Landgraf Ludwig über den Ersatz aller Schäden12.
Junker, ist 1421 erzbischöflich-mainzischer Burgmann zu Fritzlar1, Amtmann in Frankenberg 1425 Januar 132, Rat und Amtmann Landgraf Ludwigs I. in Frankenberg3, wird als solcher Ende 1426 von mainzisch-waldeckischer Seite im Kampf verwundet und gefangen genommen4 und muß sich 1427 Januar 13 durch Urfehde verpflichten, das landgräfliche Amt, seine Gelübde und seine Hilfe für den Landgrafen aufzusagen5. 1427 Dezember 11 vergleichen sich er und sein Sohn Heinrich, beide [wieder] Amtleute zu Frankenberg, mit Landgraf Ludwig wegen ihrer Schäden von amtswegen, die der Landgraf unter dem Siegel Eckhard Riedesels, Landvogtes an der Lahn, in Höhe von 235 fl. anerkennt6. Amtmann in Frankenberg auch noch 1430 Dezember 177. Heimlicher 1430 Mai 148. 1431 März 6 bekunden Hans und sein Sohn Heinrich, daß sich Landgraf Ludwig verpflichtet hat, ihren Teil der Pfandschaft Wolkersdorf zun ihren Lebezeiten nicht abzulösen9. Im gleichen Monat wird Hans vom Landgrafen auf den Nürnberger Reichstag entsandt10. 1433 Mai 21 erhält er das Frankenberger Steinhaus und 53 Morgen Land daselbst, mit Wiese und Garten, die der Frankenberger Schultheiß innegehabt hat, als Burglehen11. 1436 November 10 quittiert er Landgraf Ludwig über den Ersatz aller Schäden12.
Nachweise
Fußnoten
- StA. Würzburg, Mainzer Lehenbuch I Bl. 63. ↑
- Rechn. I, Frankenberg (48/1 Bl. 6v.). ↑
- Küch, Landgraf Ludwig I. (ZHG 43, 1909) S. 164 Anm. 7. ↑
- Ebd, ↑
- StA. Würzburg, MIB 18 Bl. 78. ↑
- Rechn. I, Marburg (80a/3 Bel.). ↑
- Franz, Haina II Nr. 939. ↑
- StA. Düsseldorf, Jülich-Bergische Litt. I, 7 Nr. 26. ↑
- Urkk., Gen.-Rep. Wolkersdorf. ↑
- Küch, Landgraf Ludwig I. (ZHG 43, 1909) S. 173 und S. 228 Nr. 296. ↑
- Kopiar 4 Nr. 423. Hans erhält das Recht, die Leibzucht seiner Frau Diedecken darauf anzuweisen. ↑
- Kopiar 3 Nr. 44. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 395, Nr. 1364
- Franz (Bearb.), Kloster Haina. Regesten und Urkunden, Bd. 2: 1300–1560 (1648), Marburg 1970
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 110
- Küch, Eine Quelle zur Geschichte des Landgrafen Ludwig I., in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 43 (1909), S. 145-277
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hugk, Hans“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20873_hugk-hans> (aufgerufen am 13.04.2026)
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