Homberg, Ludwig von

 
belegt seit
1231
belegt bis
1263
Beruf
Vogt, Burgmann, Ritter
GND-Explorer
1395487642

Familie

Partner

N.N., Kunigunde

Verwandte

  • Elnhausen, Gertrud von <Tochter>, verheiratet mit Konrad von Elnhausen
  • Homberg, Rilind von <Tochter>
  • Homberg, Hedwig von <Tochter>
  • Homberg, Gerlach von <Sohn>
  • Homberg, Volkmar von <Sohn>
  • Homberg, Ludwig von <Sohn>

Leben

Aus der Biografie

Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Homberg1, Ludwig von, wird 1231 zusammen mit einem gleichnamigen Ludwig2 als Vogt (advocatus) bezeichnet3. Seit etwa 1240 tritt nur noch ein Ludwig, Vogt auf4, der der Homberger Burgmannschaft angehört5 und demgemäß seit 1246 als Ritter erscheint6. Obwohl Ludwig 1248 s. d. einmal dictus advocatus genannt wird7, kann er diese Bezeichnung jedoch nicht nur als Zu- oder sogar schon als Familiennamen geführt haben, denn in den Jahren 1255 bis 1257 wird er mehrfach als Vogt zu Homberg bezeugt8. 1258 Juni verkaufen Ludwig, Vogt von Homberg, und seine Frau Kunigunde9 ihre Güter in Klein-Englis an Kl. Hardehausen und stimmen zu, daß auch Konrad, der Sohn Thammos [v. Elnhausen] und seine Frau Gertrud das gleiche tun10. Ludwig wird zuletzt 1263 s. d. erwähnt11.

Nachweise

Fußnoten

  1. Diesen Namen führt er nachweislich nicht, es sei denn, daß man ihn aus seiner wiederholten Bezeichnung Vogt von, zu Homberg ableitet, wie dieses Franz, Haina I, Register tut.
  2. Franz ebd. hält es für möglich, daß es sich hier um Vater und Sohn handelt, was die Frage, ob es sich um die Vererbung eines Amtes oder eines Namens handelt, noch mehr kompliziert. Da das Siegel Ludwigs nicht überliefert ist, ist auch von daher kein Aufschluß möglich.
  3. Franz, Haina I Nr. 61.
  4. Ebd. Nrr. 109, 125.
  5. Ebd. Nrr. 109, 125, 135, 160, 219, 225 sowie Urkunden des Klosters Kappel von 1244 s. d., 1247 s. d., 1254 August 11 und November 18.
  6. Franz, Haina I Nrr. 160, 219, 225, 226.
  7. Urkk., Kloster Kappel. Hier wird er zusammen mit Eberhard, Konrad und Widerold Holzsattel und Helwig von Dagobertshausen als nobilis miles bezeichnet.
  8. Es handelt sich um folgende Urkk.: Ziegenhain 1255 Januar 2 (Ludwig Vogt von Homberg), Homberg 1255 April 22 (Dietmar, Pleban zu Homberg, Ludwig Vogt daselbst) Homberg 1255 Juni 27 (Ludwig Vogt von Homberg) (alle Franz, Haina I Nrr. 245, 247, 250) und Fritzlar 1257 Mai 7 (Ritter Ludwig Vogt von Homberg) (Urkk., Kloster Kappel). Seit 1258 heißt er wieder einfach Ludwig Vogt (Westfäl. UB IV Nrr. 764, 786, 806 und Franz, Haina I Nrr. 303, 308, 324).
  9. Siehe unter Thammo von Elnhausen.
  10. Westfäl. UB IV Nr. 745. Gertrud dürfte die Tochter Ludwigs gewesen sein. Dem Verkauf stimmen zu Gerlach, Volkmar und Ludwig, Brüder, Johannes und die Schwestern Rilind und Hedwig. Die drei Brüder könnten Söhne, die beiden Schwestern Töchter Ludwigs und Johannes sein Schwiegersohn gewesen sein. Außerdem wäre noch Gertrud zu den Töchtern zu rechnen. – Im gleichen Jahr verkaufen die gen. Eheleute dem gleichen Kloster auch noch ihren Wald auf der und um die Hundesburch (ebd. Nr. 769). – Beide Urkunden hatte Ludwig besiegelt, an beiden fehlt das Siegel
  11. Urkk., Kloster Kappel.

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Homberg, Ludwig von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20838_homberg-ludwig-von> (aufgerufen am 18.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/20838