Andere Namen
Weitere Namen
Holzsattel, Heinz
Familie
Partner
N.N., Else
Verwandte
- Holzsattel, Gottschalk <Bruder>
- Holzsattel, Hans <Bruder>
- Holzsattel, Kurt <Sohn>
- Holzsattel, Henne <Sohn>
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ritter, wohl identisch mit Heinz Holzsattel, der sich 1372 Februar 20 zusammen mit seinen Brüdern Gottschalk und Hans mit Landgraf Heinrich II. wegen aller Forderungen an ihn vergleicht1. Im hessisch-thüringisch-mainzischen Kriege unternimmt er im Mai 1385 einen Zug in die Buchen, wobei ihm der Vogt zu Reichenbach mit seinen Gesellen auf Geheiß Landgraf Hermanns Folge leistet2, dasselbe geschieht im Juni dieses Jahres3. 1395 Oktober 22 verschreibt Landgraf Hermann Heinz Holzsattel und seiner Frau Else 4 Pfd. Gülte vom Felsberger Rathaus, ablösbar mit 40 Pfd.4. Die Holzsattel waren jedoch nicht nur Parteigänger Landgraf Hermanns in dessen Auseinandersetzungen mit Mainz, denn 1400 Juli 8 vergleicht sich Erzbischof Johann von Mainz mit Heinrich Holzsattel gen. Schramme und Henne sowie mit Heinrichs Söhnen Kurt und Henne. Er nimmt die gen. Brüder Heinrich und Henne dafür, daß ihnen Kemenate und Wohnung zu Nassenerfurth verbrannt und 500 Schafe genommen wurden, als Burgmannen nach Fritzlar auf und verschreibt ihnen als Burglehen 20 fl. jährlich vom Zoll zu Ehrenfels5. Aber schon 1401 sagen Heinrich sowie Gottschalk und Kurt dem Mainzer Erzbischof unter dem Siegel des Landgrafen wieder auf6. Mit dem 1400 Juli 8 erstgenannten Henne könnte identisch sein Henne Holzsattel, Sohn des † Dietmar, der 1413 August 10 Landgraf Ludwig I. über den Ersatz aller Schäden und Verluste quittiert, die er und sein Bruder Thammo und ihre Eltern unter Landgraf Hermann erlitten haben7.
Ritter, wohl identisch mit Heinz Holzsattel, der sich 1372 Februar 20 zusammen mit seinen Brüdern Gottschalk und Hans mit Landgraf Heinrich II. wegen aller Forderungen an ihn vergleicht1. Im hessisch-thüringisch-mainzischen Kriege unternimmt er im Mai 1385 einen Zug in die Buchen, wobei ihm der Vogt zu Reichenbach mit seinen Gesellen auf Geheiß Landgraf Hermanns Folge leistet2, dasselbe geschieht im Juni dieses Jahres3. 1395 Oktober 22 verschreibt Landgraf Hermann Heinz Holzsattel und seiner Frau Else 4 Pfd. Gülte vom Felsberger Rathaus, ablösbar mit 40 Pfd.4. Die Holzsattel waren jedoch nicht nur Parteigänger Landgraf Hermanns in dessen Auseinandersetzungen mit Mainz, denn 1400 Juli 8 vergleicht sich Erzbischof Johann von Mainz mit Heinrich Holzsattel gen. Schramme und Henne sowie mit Heinrichs Söhnen Kurt und Henne. Er nimmt die gen. Brüder Heinrich und Henne dafür, daß ihnen Kemenate und Wohnung zu Nassenerfurth verbrannt und 500 Schafe genommen wurden, als Burgmannen nach Fritzlar auf und verschreibt ihnen als Burglehen 20 fl. jährlich vom Zoll zu Ehrenfels5. Aber schon 1401 sagen Heinrich sowie Gottschalk und Kurt dem Mainzer Erzbischof unter dem Siegel des Landgrafen wieder auf6. Mit dem 1400 Juli 8 erstgenannten Henne könnte identisch sein Henne Holzsattel, Sohn des † Dietmar, der 1413 August 10 Landgraf Ludwig I. über den Ersatz aller Schäden und Verluste quittiert, die er und sein Bruder Thammo und ihre Eltern unter Landgraf Hermann erlitten haben7.
Nachweise
Fußnoten
- Urkk., Quittungen. ↑
- Rechn. I, Reichenbach (87/2 Bl. 21). – Vgl. Küch, Landgraf Hermann II. (ZHG 29, 1894) S. 37 Nr. 35. ↑
- Ebd. 87/2 Bl. 21v.: unde ranten vor Gerstungen. – Küch a. a. O. S. 37 Nr. 37. ↑
- Urkk., Passiv-Schuldverschreibungen: Holzsattel. ↑
- Demandt, Fritzlarer Rechtsquellen Nr. 354. ↑
- Küch, Landgraf Hermann II (ZHG 29, 1894 S. 103). ↑
- Kopiar 4 Nr. 73. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 377, Nr. 1311.
- Demandt (Bearb.), Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Fritzlar im Mittelalter, Marburg 1939
- Küch, Beiträge zur Geschichte des Landgrafen Hermann II. von Hessen, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 29 (1894), S. 1-216
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Holzsattel, Heinrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20813_holzsattel-heinrich> (aufgerufen am 10.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/20813