Holzheim, Hermann von
Familie
Verwandte
Holzheim, Heinrich von <Bruder>, † vor 14.4.1426, belegt 10.10.1389, Ritter, Amtmann
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ist 1387 September 10 Bürge Landgraf Hermanns in dessen Friedensschluß mit Erzbischof Adolf von Mainz und Herzog Otto von Braunschweig1, gehört 1395 August 29 zu den Mannen und Fehdehelfern Landgraf Hermanns gegen die von Uslar2. 1404 April 13 verpfändet Landgraf Hermann ihm und seinem Bruder Heinrich von Holzheim, ihrem Vetter Hermann von Holzheim (oder ist dieser der obige?), Thiele von Elben und dessen Brüdern und den Brüdern Dietrich und Werner von Gilsa, Wiegands Söhnen, die Altenburg bei Felsberg mit den zugehörigen Dörfern Harle, Unshausen und Hilgershausen, wobei denen von Holzheim ein Viertel und ein Achtel von 803 fl. und 276 Pfd. daran zustehen. Hermann ist unter den Räten und Amtleuten Landgraf Ludwigs I. 1414 Juni 154, 1417 Mai 15, 1419 Januar 86. Hier ist er Bürge und Siegler für Landgraf Ludwig I. in dessen zehnjährigem Bündnis mit Landgraf Friedrich von Thüringen, worin dieser Landgraf Ludwig die Hälfte von Eschwege, Sontra und Wanfried auf Vertragsdauer zurückgibt7 und desgleichen im 12jährigen Vertrag derselben von 1426 April 148.
Ist 1387 September 10 Bürge Landgraf Hermanns in dessen Friedensschluß mit Erzbischof Adolf von Mainz und Herzog Otto von Braunschweig1, gehört 1395 August 29 zu den Mannen und Fehdehelfern Landgraf Hermanns gegen die von Uslar2. 1404 April 13 verpfändet Landgraf Hermann ihm und seinem Bruder Heinrich von Holzheim, ihrem Vetter Hermann von Holzheim (oder ist dieser der obige?), Thiele von Elben und dessen Brüdern und den Brüdern Dietrich und Werner von Gilsa, Wiegands Söhnen, die Altenburg bei Felsberg mit den zugehörigen Dörfern Harle, Unshausen und Hilgershausen, wobei denen von Holzheim ein Viertel und ein Achtel von 803 fl. und 276 Pfd. daran zustehen. Hermann ist unter den Räten und Amtleuten Landgraf Ludwigs I. 1414 Juni 154, 1417 Mai 15, 1419 Januar 86. Hier ist er Bürge und Siegler für Landgraf Ludwig I. in dessen zehnjährigem Bündnis mit Landgraf Friedrich von Thüringen, worin dieser Landgraf Ludwig die Hälfte von Eschwege, Sontra und Wanfried auf Vertragsdauer zurückgibt7 und desgleichen im 12jährigen Vertrag derselben von 1426 April 148.
Nachweise
Fußnoten
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 373, Nr. 1302
- Eckhardt, Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Eschwege, Bd. 1, Marburg 1959
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 108
- Armbrust, Göttingens Beziehungen zu den hessischen Landgrafen. 1. Unter Heinrich II. (1328–76) und Otto II. (1340–66), in: Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde 41 (1908), S. 97-222
- Friedensburg, Landgraf Hermann II. der Gelehrte von Hessen und Erzbischof Adolf I. von Mainz 1373–1390, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 21 (1885)
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Holzheim, Hermann von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20805_holzheim-hermann-von> (aufgerufen am 19.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/20805